Ihre Gesundheit von A–Z

Ihre Gesundheit liegt uns am Herzen. Daher steht Ihre umfassende und persönliche Beratung bei uns auch im absoluten Mittelpunkt. Egal ob Sie nun kleinere “Wehwehchen” plagen oder Sie unter einer spezifischen Erkrankung leiden – unser Apothekenteam ist für Sie da.
Neben unseren Schwerpunktthemen sind wir daher in Siegen-Weidenau gerne Ihr kompetenter Gesundheitspartner von A bis Z.

Rundum gut versorgt

Egal ob Pollen, Hausstaub, Lebensmittel oder Tierhaare – es gibt zahlreiche Auslöser, die eine Allergien hervorrufen. Dabei steigt die Zahl der Betroffenen dramatisch, so gehen Mediziner davon aus, dass im Jahr 2020 jeder zweite Europäer unter einer Allergie leiden will.

Symptome von Allergien
Vom Niesen über Darmprobleme bis hin zu Atemnot oder Gelenkschmerzen – Allergien können sich über zahlreiche Beschwerden äußern. Grundsätzlich sollte eine Diagnose jedoch sehr sorgfältig sein, damit die vorgesehene Behandlung überhaupt Erfolge zeigt. Es ist daher wichtig, mehr über Allergien zu wissen. Mit Ihren Fragen sind Sie nicht mehr alleine, wir stehen an Ihrer Seite und helfen Ihnen gerne weiter.

Unser Tipp: Allergien managen!
Wir helfen Ihnen, Ihre Allergie zu managen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihr Allergen vermeiden und wie Sie mit und trotz Allergien mehr Lebensqualität erzielen können. Zur Behandlung der Allergie steht das Meiden des Allergens an erster Stelle. Denn wenn das Allergen nicht da ist, bleibt auch das Immunsystem ruhig. Wenn Allergien auf bestimmte Lebensmittel bestehen, ist das oftmals gut machbar. Doch bei manchen Allergenen wird es schwierig: Pollenallergiker können ihren Auslösern beispielsweise kaum aus dem Weg gehen. In diesem Fall kommt die medikamentöse Behandlung ins Spiel. „Medikamente? Nehme ich nicht, so schlimm ist es dann doch nicht.“ Das hört man leider immer wieder. Doch Allergien sind keine Bagatelle! Durch eine unbehandelte Allergie können Folgeerkrankungen entstehen!

Zur Behandlung der akuten allergischen Symptome stehen vor allem Antihistaminika (antiallergische Medikamente) zur Verfügung. Sie sorgen dafür, dass die allergische Reaktion im Körper nicht ablaufen kann und die Symptome gemildert werden. Sie haben bereits antiallergische Medikamente ausprobiert und werden von den Tabletten müde? Dann probieren Sie doch mal antiallergisches Nasenspray oder Augentropfen. Diese wirken lokal (am Ort des Geschehens) und häufig gezielter als Tabletten.

Antihistaminika der zweiten Generation sind in der Regel gut verträglich und bei empfohlener Anwendung nebenwirkungsarm. Sie wirken innerhalb kurzer Zeit bei akuten Beschwerden. Viele gängige Präparate sind ohne Rezept in der Apotheke erhältlich. Einige Weiterentwicklungen dieser antiallergischen Präparate sind verschreibungspflichtig.

Sie haben bereits Antihistaminika-Präparate ausprobiert und erfahren keine oder nicht genügend Linderung? Dann stehen noch antientzündliche Cortisonpräparate in verschiedenen Darreichungsformen zur Verfügung, zum Beispiel als Nasenspray, Asthmaspray oder Hautcreme. Cortison ist ein körpereigenes Hormon. Als Medikament wirkt es antientzündlich und ist verschreibungspflichtig. Cortisonhaltige Präparate kommen dann zum Einsatz, wenn Antihistaminika die Beschwerden nicht ausreichend lindern können. Zum Beispiel bei entzündeten Nasen- und Bronchialschleimhäuten oder allergischen Hautreaktionen.

Durch den Cortison Einsatz direkt am Beschwerdeort können die Symptome in der Regel mit sehr niedriger Dosierung gut gelindert werden. Cortison Präparate benötigen in der Regel einige Zeit oder einige Tage der Anwendung, bis eine entzündungshemmende Wirkung eintritt.

Bei Kindern ist Asthma die häufigste chronische Krankheit. Aber auch viele Erwachsene leiden unter dieser Atemwegserkrankung. Während bei den meisten Kindern und Jugendlichen eine allergische Ursache vorliegt, tritt bei 30 bis 50% der erwachsenen Asthmatiker eine nicht-allergische Form auf. Da Asthma noch nicht heilbar ist, ist eine kontrollierte Therapie wichtig. Nicht selten kombinieren Patienten/-innen leider die verschiedensten Präparate. Daher ist eine genaue Erklärung der Anwendung der Medikamente essenziell.

Unser Tipp: Die richtige Einnahme Ihrer Medikamente

Grundsätzlich werden für eine Asthma-Therapie zwei Medikamentengruppen eingesetzt: Entzündungshemmende (Cortison-)Wirkstoffe und Medikamente zur Erweiterung der unteren Atemwege (kurz- und langwirksam). Zur Behandlung von Atemwegserkrankungen kommen verschiedene Inhalationssysteme zur Anwendung, die unterschiedlich bedient werden müssen. Das Inhalationssystem muss daher individuell und zusammen mit Ihnen ausgesucht werden. Man unterscheidet Dosieraerosole, Pulverinhalatoren und Vernebler zur Feuchtinhalation.

Das Inhalationssystem (für das Asthmamedikament) muss Ihnen als daher gut erklärt werden, damit Sie es auch richtig anwenden können. Wir üben die Anwendung gerne mit Ihnen, damit direkt eventuelle Fehler korrigiert werden können. Außerdem ist es hilfreich, wenn die Überprüfung der Inhalationstechnik von Zeit zu Zeit wiederholt wird, damit sich keine Anwendungsfehler einschleichen.

Bluthochdruck ist mittlerweile zur Volkskrankheit geworden. So leiden zwischen 10–50% der Erwachsenen in den Industrieländern daran. Alleine in Deutschland sollen es circa 20 Millionen Betroffene sein.

Die Gefahr von hohem Blutdruck
Gefährlich ist ein zu hoher Blutdruck vor allem wegen seiner Folgeerkrankungen. Neben einer drohenden Herzschwäche kann es auch zur Gefäßverkalkung (Arteriosklerose) kommen. Dadurch steigt das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko. Problematisch ist zudem ein permanent zu hoher Blutdruck auch für die Nieren und die Augen. Schäden an den Nieren können nicht nur zu einem Nierenversagen führen, sondern sie wirken auch auf den Blutkreislauf zurück und lässt den Blutdruck weiter ansteigen – ein Teufelskreis. An den Augen sind Netzhautschäden, die das Sehvermögen beeinträchtigen können, möglich.

Unser Tipp: Messen, beobachten, gesund leben
Gerne versorgen wir Sie mit dem passenden Blutdruckmessgerät und erklären Ihnen ausführlich die richtige Anwendung. Dabei verkaufen und empfehlen wir ausschließlich Geräte mit der Empfehlung der Deutschen Hochdruckliga e.V. DHL®.

Da Bluthochdruck aber auch gut mit Medikamenten behandelbar ist, wird Ihr Arzt Ihnen ggf. ein geeignetes Präparat verschreiben. Dabei ist auch eine dauerhafte Veränderung der Lebensweise sinnvoll – allen voran: die Gewichtsreduktion durch regelmäßige Bewegung und eine gesunde Ernährung.

Die sog. COPD – Chronic obstructive pulmonary disease – entsteht schleichend und ist häufig eine Erkrankung, die durch langjähriges Rauchen entsteht. Aber auch weitere Faktoren wie Atemwegsinfekte, berufliche inhalative Stäube (Dämpfe, Gase), Passivrauchen, die allgemeine Luftverschmutzung sowie eine genetisch begründete Anfälligkeit sind hier von Bedeutung.

Symptome von COPD
Husten, gesteigerter Auswurf (Schleimproduktion), Atemnot, Verengung der Atemwege und ein eingeschränkter Gasaustausch.
Ist die COPD fortgeschritten, bekommen die Patienten auch in Ruhe zu wenig Luft. Dieser Zustand ist nicht umkehrbar, die Lebensqualität kann aber durch Medikamente zur Erweiterung der Atemwege gesteigert werden. Eine gute COPD-Therapie hat daher das Ziel, das Fortschreiten der Erkrankung möglichst hinauszuzögern.

Unser Tipp: Gezielte Therapie
Als Raucher wird Ihnen Ihr Arzt sicherlich empfehlen auf Nikotin zu verzichten. Neben einem gesunden Lebensstil werden bei COPD häufig Medikamente verordnet, die zur Erweiterung der Atemwege beitragen. Aber auch körperliches Training ist ein wichtiger Therapiebestandteil. Hierbei gibt es Sportarten, die besonders gut geeignet sind wie Schwimmen, Gehen, Nordic-Walking, Radfahren, Tanzen oder andere Ausdauersportarten.

Haben Sie schon mal gehört, dass unsere Darmflora unser Gehirn krank machen kann? Neue Forschungsergebnisse aus Kanada haben bewiesen, dass sich eine defekte Darmflora nicht nur auf die Verdauung, sondern auch auf die Psyche auswirken kann. Diese Wechselwirkung wird auch häufig als „Darm-Hirn-Achse“ bezeichnet und demnach beeinflussen Darmbakterien bestimmte Funktionen im Gehirn. Eine ausgeglichene Darmflora und ein gesunder Darm sind daher essenziell. So stammen ca. 80 % der im Körper gebildeten Immunzellen aus unserem Darmtrakt.

Unser Tipp für eine gesunde Darmflora
Die Basis für einen gesunden Darm stellt eine ausgewogene und gesunde Ernährung dar. Ist Ihre Darmflora geschädigt, z.B. durch die Einnahme von Antibiotika kann eine gezielte Darmsanierung helfen. In wie weit und wo der Darm geschwächt ist, kann Ihnen Ihr Arzt oder Heilpraktiker aufzeigen und ggf. andere Erkrankungen ausschließen.

Gerne beraten wir Sie auch zu hilfreichen Produkte, die Ihre Darmflora stärken und beim Aufbau unterstützen.

Schätzungsweise vier Millionen Menschen leiden in Deutschland an einer Depression. Dabei sind Frauen doppelt so häufig wie Männer betroffen. Allerdings werden nur in 30% aller Fälle eine Depression diagnostiziert. Somit wird dieses eigenständige Krankheitsbild bis heute leider völlig unterschätzt.

Symptome einer Depression
Nicht selten deuten Betroffene die typischen Symptome einer Depression als normale Stimmungskrankheit oder halten diese als eine physische Krankheit. Magen-, Kopf- oder Rückenschmerzen können oftmals mit einer Depression verbunden sein.

Unser Tipp: Vertrauensvoller Umgang
Auch wenn es Ihnen schwer fällt mit einem Arzt über Ihre seelischen oder persönlichen Probleme zu sprechen, so möchten wir Sie ermutigen diesen Schritt zu gehen. Depressionen sind Krankheiten wie andere auch und können jeden treffen – daher sollte auch jeder sich helfen lassen. Eine korrekte, individuelle und möglichst frühe Diagnose macht nämlich eine erfolgreiche Behandlung sehr wahrscheinlich und vermindert die Gefahr von Rückfällen.

Bitte seien Sie daher auch nicht ängstlich, falls Ihr Arzt Ihnen Antidepressiva verschreiben sollte. Diese Medikamente bringen lediglich Ihre Hirnbotenstoffe wieder in Balance und normalisiert den Signaltransfer der Nervenzellen. Entgegen der landläufigen Meinung machen Antidepressiva auch nicht abhängig und verändern auch nicht Ihre Persönlichkeit. Sie können allerdings Nebenwirkungen bemerken und auch die Wirkung wird voraussichtlich nicht gleich einsetzen. Geben Sie Ihnen und Ihrem Arzt etwas Zeit. Sofern Sie ein Antidepressivum verschrieben bekommen, sind wir bei Ihren Fragen ebenfalls gerne auch da – wenn Sie möchten auch gerne in unserem separaten Beratungsraum.

Rund ein Drittel aller Menschen in den Industrieländern sind davon betroffen: Fußpilz

Nicht nur, dass er unangenehm, ansteckend und extrem lästig ist – Fußpilz ist zudem noch äußerst hartnäckig und häufig Wegbereiter für weitere Infektionskrankheiten. Sie sollten daher Fußpilz bei den ersten Anzeichen behandeln und sich und andere damit schützen.

Unser Tipp: Effektive Behandlung
Ist der Fußpilz erkannt, haben Sie in der Selbstmedikation bereits die Möglichkeit mit speziellen Cremes, Sprays oder Lösungen lokal zu behandeln. Sogenannate Antimykotika (Antipilzmittel) bekämpfen sowohl Fadenpilze als auch die gängigsten Hefepilze. Bifonazol, Terbinafin oder Ciclopirox-Olamin sind bekannte Wirkstoffe und rezeptfrei bei uns erhältlich. Bringt die Selbstmedikation keinen Erfolgt, hilft ein Arztbesuch weiter. Mittels einer Pilzkultur kann er die Erreger genau bestimmen und ein spezifisches Antimykotikum verschreiben.

Essen und Trinken spielen eine große Rolle für unsere Gesundheit und versorgen uns mit Energie und lebenswichtigen Nährstoffen. Manchmal wird die bedarfsgerechte Ernährung jedoch zur Herausforderung, z. B. bei bestimmten Erkrankungen oder im Alter – mit teils erheblichen Folgen für unser Wohlbefinden. Denn bereits eine leichte Mangelernährung führt dazu, dass wir uns schwach, müde und antriebslos fühlen. Besonders aber bei einer Erkrankung ist es wichtig, dass wir über die richtige Ernährung mit ausreichend Kraft und Reserven für die erfolgreiche Behandlung ausgestattet sind.

Symptome einer Mangelernährung
Eine Mangelernährung beginnt in der Regel schleichend und geht oft mit Appetitlosigkeit und dem Auslassen von Mahlzeiten einher. Anzeichen sind auch körperliche Schwäche, Lustlosigkeit und Gewichtsabnahme. Achten Sie möglichst auf jegliche Alarmsignale und besprechen Sie Probleme bei der Ernährung umgehend mit Ihrem Arzt. Er wird Sie zu einer adäquaten Ernährungstherapie beraten, mit der Sie einen Gewichtsverlust vermeiden und Ihren Nährstoffbedarf ausgleichen können. Auch viele Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke, wie z. B. kalorienreiche Zusatznahrungen und hochkalorische Getränke, können die bedarfsgerechte Ernährung wirkungsvoll unterstützen.

Unser Tipp: Hochkalorische Trinknahrung
Trinknahrungen sind ein wichtiger Helfer im Kampf gegen Mangel- und Unterernährung und ermöglichen es, schnell Gewichtsverlust zu verlangsamen bzw. zu stoppen. Denn viele Menschen finden es leichter, etwas zu trinken als etwas zu essen. Hochkalorische Trinknahrung enthält viel Energie auf wenig Volumen und ist in zahlreichen Varianten und Geschmacksrichtungen verfügbar. Die hochkalorischen Drinks können auch auf den Bedarf bei bestimmten Erkrankungen zugeschnitten sein wie z. B. Trinknahrung für Diabetiker.

Vollständig bilanzierte Trinknahrungen (sogenannte vollbilanzierte Diäten) enthalten alle lebenswichtigen Nährstoffe in bedarfsgerechter Menge und können sowohl ergänzend zum normalen Essen als auch zur ausschließlichen Ernährung verwendet werden. In vielen Untersuchungen wurden die positiven Effekte einer kalorienreichen Trinknahrung auf die Komplikationsrate, den Ernährungsstatus, den Genesungsprozess und die Lebensqualität bestätigt.

Lassen Sie sich von uns richtige Trinknahrung für Ihren Bedarf empfehlen. In vielen Fällen kann Ihr Arzt die hochkalorische Trinknahrung im Rahmen Ihrer notwendigen Ernährungstherapie auch auf Rezept zulasten Ihrer Krankenkasse verschreiben.

Ein Haar lebt im Durchschnitt ungefähr zwei bis sechs Jahre, dann fällt es aus. Folglich verliert ein gesunder Mensch täglich 70 bis 100 Haare. Zum Problem wird Haarverlust erst, wenn über längere Zeit mehr als 100 Haare pro Tag verloren gehen. Die Ursachen von Haarausfall können dabei unterschiedlich sein. Bei einem vorübergehenden (reversiblen) Haarausfall sind meist Infektionskrankheiten, hormonelle Umstellungen, Medikamente, Nährstoffmangel, Schwermetallvergiftungen oder Hauterkrankungen die Ursache. Ist diese lokalisiert und beseitig, wachsen die Haare auch wieder nach.

Bei einem endgültigen (irreversiblen) Haarausfall ist hingegen meist das männliche Sexualhormon Testosteron – sowohl bei Männern als auch Frauen – beteiligt.

Unser Tipp: Fachlicher Rat & die richtige Haarpflege
Geht der Haarverlust über das normale Maß hinaus, sollten Sie die Ursachen von einem Dermatologen abklären. Sie können aber auch selbst tätig werden – verwenden Sie milde, seifenfreie Shampoos mit Zusätzen, die das Haar kräftigen. Massieren Sie dabei Ihre Kopfhat, ohne an den Haaren zu reißen. Nach dem Shampoonieren sollten Sie Ihre Haare zudem stets intensiv mit Wasser ausspülen. Vermeiden Sie auch Frisuren, bei denen Haarwurzeln mechanisch belastet werden. Frisuren wie Dutts oder Zöpfe sind daher ungünstig.

Ergänzend hierzu gibt es aber auch Präparate, die zwischenzeitlich Anlass zur Hoffnung geben: Die Wirkstoffe Finasterid und Minoxidil können zwar kein verlorenes Haar zurückbringen, aber unter speziellen Umständen den Haarverlust verlangsamen. Sprechen Sie uns dazu an – unser Apothekenteam gibt Ihnen dazu gerne Auskunft.

Gefahr besteht bei Stichen durch blutsaugende Insekten in unseren Breiten meist nur, wenn sich der Stich entzündet, weil man daran herumkratzt. Meist sind Insektenstiche aber harmlos, und die Symptome klingen bald wieder ab. Weit unangenehmer sind Stiche von Bienen, Wespen und Hornissen. Diese Stiche sind nicht nur sehr schmerzhaft. Bei Allergikern oder wenn es die Mund- oder Rachenschleimhaut erwischt, können sie lebensgefährlich werden. Auch wenn ein Säugling oder ein Kleinkind gestochen wurde, Sie gleich mehrfach von Bienen oder Wespen gestochen wurden und eine heftige Haut- oder Allgemeinreaktion erfolgt oder sich die Einstichstelle im Kopfbereich befindet, sollten Sie dringend den Arzt aufsuchen.

Unser Tipp bei einer Allergie
Manchmal entwickeln Menschen bereits nach dem ersten Stich eine Allergie gegen Insektengifte, ohne es zu ahnen. Das ist deshalb so gefährlich, weil der nächste Insektenstich schlimmstenfalls einen lebensbedrohlichen anaphylaktischen Schock hervorruft. Diese schwere allergische Reaktion geht mit Symptomen wie Atemnot, Schweißausbrüchen, innerer Unruhe, Übelkeit, Erbrechen, Kreislaufschwäche, Schwindel, raschem Puls und schließlich Bewusstlosigkeit einher. Achtung: Diese Symptome treten oft innerhalb weniger Sekunden bis Minuten nach einem Stich auf. Rufen Sie sofort den Notarzt!

Wenn eine Allergie bekannt ist, sollte der Betroffene stets seine Notfallapotheke bei sich tragen. Sie enthält die vom Arzt als notwendig angesehenen Präparate, unter anderem ein Adrenalinpräparat, Cortison sowie Stoffe, die das allergieauslösende Histamin blockieren, sogenannte Antihistaminika. Der Arzt informiert Sie auch ganz genau, was im Notfall zu geschehen hat. Aber nicht nur der Betroffene selbst, sondern auch Familienmitglieder, Freunde und Arbeitskollegen sollten über den richtigen Einsatz der Notfallmedikamente Bescheid wissen.

Unser Tipp – Prophylaxe durch Insektenschutz
Damit die unliebsamen Blutsauger erst gar nicht zuschlagen, raten wir Ihnen zu hellen Kleidungsstücken, die im Freien alle Körperregionen bedecken. Auch ein Moskitonetz und Fliegengitter sind nützliche Helfer. Hochwirksame Insektenschutzmittel, sog. Repellents, schützen Sie zudem häufig sechs bis acht Stunden lang vor Mücken. Gerne beraten wir Sie hierzu, auch im Hinblick auf Ihre geplante Reise, bei der z.B. tropische Insekten Ihnen das Leben schwer machen könnten.

Ihr Kopf pocht und brummt? Dann ist der Weg in Ihre Apotheke meist eine sehr gute Idee. Bevor Sie jedoch zur Schmerztablette greifen, sollten Sie versuchen den Schmerz ggf. auf eine bestimmte Ursache zurückzuführen. Denn bei häufigeren (chronischen) Kopfschmerzen, unerklärlichen, sehr heftigen und zunehmenden Schmerzen sollte der Arzt abklären und behandeln. Hierbei kann dem Arzt ein sog. Kopfschmerz-Tagebuch helfen. Dort halten Sie in schriftlicher Form die Art der Schmerzen und die Auslöser wie z.B. Alkoholkonsum, Kaffeeentzug, Lärm, Schlafmangel etc. fest.

Unser Tipp: Medikamente richtig anwenden
Bei Kopfschmerzen hinter denen keine ernsthafte Ursache steckt, können Sie sich mit einem Schmerzmittel Linderung verschaffen. Nehmen Sie Schmerzmittel nur kurzfristig und nicht vorbeugend ein, und nicht, wenn der Kopfschmerz chronisch ist. Wir beraten Sie hierzu ausführlich.

Vor allem zu Beginn der kalten Jahreszeit schlagen die kleinen Plagegeister gerne zu. Anders als ihr Image es vermuten lässt, betrifft diese Infektion keineswegs nur einzelne soziale Schichten. Wer den Befall in der Familie oder im Umfeld verheimlicht, fördert leider nur die Ausbreitung der Plagegeister.

Symptome eines Lausbefalls
Deutliches Hauptanzeichen ist der Juckreiz, der jedoch bei der ersten Infektion fehlen kann. Er entsteht durch die Stiche der Parasiten in die Kopfhaut. Auf Kopflausbefall deuten dabei vor allem kleine Eier hin, Nissen genannt, die Kopfschuppen ähneln. Sie kleben an den Haaren direkt über der Kopfhaut und lassen sich nur schwer entfernen. Verfilzt wirkt das Haar erst bei starkem Kopflausbefall. Wenn Sie Läusebefall festgestellt haben, müssen Sie Kindergarten, Schule sowie Eltern der Freunde Ihrer Kinder informieren.


Unser Tipp: Effektive und gründliche Bekämpfung

Um Kopflausbefall von anderen Hauterkrankungen zu unterscheiden, untersuchen Sie genau die Kopfhaut vor allem hinter und über den Ohren, am besten mit einer Lupe. Kopfläuse sind ausgewachsen zwei bis drei Millimeter groß. Eigentlich sind sie grau, vollgesogen erscheinen sie braun bis rot. Wenn Sie den Verdacht haben, dass ein Lausbefall bestehen könnte, schäumen Sie das nasse Haar gründlich mit einem speziellen Shampoo ein.

Sie erhalten diese einfach anzuwendenden Shampoos mit effektiven Wirkstoffen gegen die Laus mitsamt ihren Eiern. Bitte halten Sie sich hinsichtlich Einwirkzeit, Ausspülen und Auskämmen genau an die Vorschriften in der Anwendungserklärung. Kinder müssen Sie während der Anwendung und Einwirkzeit beaufsichtigen, denn das Shampoo darf nicht in Augen, Schleimhäute und Mund gelangen. Säuglinge und Kleinkinder in den ersten zweiten Lebensjahren sollten nur nach Rücksprache mit dem Kinderarzt behandelt werden. Auch in der Schwangerschaft ist eine Behandlung in Eigenregie nicht möglich. Nach abgeschlossener Behandlung untersuchen Sie wieder Haar und Kopfhaut. Die Behandlung wird in der Regel nach einer Woche wiederholt. Achten Sie hier auf die Gebrauchsanweisung oder sprechen Sie uns an.

Im Unterbauch und Rücken zieht es und die Brüste spannen: Die wenigsten Frauen fühlen sich während ihrer Regel wohl. Oft helfen Hausmittel wie eine Wärmflasche. Manchmal sind aber auch Medikamente oder ein Arztbesuch nötig. Wegen der Schmerzbotenstoffe zieht sich die Muskulatur der Gebärmutter zusammen und die Gebärmutterschleimhaut wird so abgestoßen. Mögliche Folge: Unangenehme Regelschmerzen.

Unser Tipp: Wärme, Entspannung & rezeptfreie Medikamente
Wenn Sie starke Beschwerden oder nach Jahren beschwerdefreier Regelblutungen plötzlich Schmerzen haben, sollten Sie sich untersuchen lassen. Ihr Arzt kann auf diese Weise eine organische Ursache ausschließen.

Sofern Sie jedoch unter leichten oder moderaten Schmerzen leiden, kann eine Wärmflasche oder ein Körnerkissen auf dem Bauch schon viel bewirken. Wärme entkrampft die Gebärmuttermuskulatur. Auch Entspannungsübungen helfen: Ein warmes Bad, Akupressur oder autogenes Training könnten Ihnen jetzt guttun. Bauen Sie aber auch ganz bewusst Bewegungseinheiten in Ihren Tagesablauf mit ein. Ein Spaziergang an der frischen Luft oder eine kleine Radtour wirken krampflösend. Bei etwas stärkeren Schmerzen können Ihnen rezeptfreie Medikamente mit den Wirkstoffen Paracetamol, Ibuprofen oder Butylscopolamin helfen. Wir beraten Sie gerne dazu.

Etwa 7% der Männer und 13% der Frauen leiden in Deutschland unter Migräneattacken. Dabei ist besonders die Altersgruppe der 35–45jährigen betroffen – davon drei Mal mehr Frauen als Männer. Aber auch Schulkinder können bereits an Migräne leiden, typisch ist allerdings ein erstes Auftreten nach der Pubertät und eine genetische Veranlagung durch familiäre Vererbung.

Wurde früher die Migräne eher belächelt, so gilt diese heute als neurologische Erkrankung, die bei den Betroffenen großen Leidendruck hervorruft.

Symptome und Arten der Migräne
Die häufigste Migräneart sind Kopfschmerzattacken ohne eine vorherige Aura. Die sog. Migräne-Aura geht dabei dem Schmerz voraus und beinhaltet z.B. Seh- und Sprachstörungen, Kribbel- und Schwindelgefühle oder in seltenen Fällen sogar Lähmungserscheinungen. Aber auch Übelkeit, Appetitlosigkeit und Licht-/Lärmsensibilität können unangenehme Begleiter eines Migräne-Anfalls sein.

Unser Tipp: Akuttherapie & Prophylaxe
Da die Attacken sehr unterschiedlich und individuell verlaufen können, ist medizinischer Rat und Unterstützung durch den Arzt ratsam. Therapeutisch wird hierbei zwischen der Akuttherapie – der Linderung der akuten Kopfschmerzattacke – und der Prophylaxe unterschieden. Letztere zielt darauf ab, die Häufigkeiten der Anfälle zu reduzieren und die Schwere der Kopfschmerzen zu verbessern.

Besonders in der Akutphase sind eine Reihe von Medikamenten hilfreich. Bei leichten bis mittelschweren Symptomen kann Ihnen z.B. die frühzeitige Einnahme von Schmerzmitteln in Form von nichtopioid-Analgetika oder nichtsteroidale Antirheumatika helfen. Sofern Ihr Anfall mit Erbrechen verbunden ist, helfen zudem oftmals zusätzliche Medikamente gegen die Übelkeit. Bei schweren Symptomen werden hingegen gerne Triptane verordnet und im Rahmen der Migräneprophylaxe verordnen viele Ärzte häufig Betarezeptorenblocker. Es gibt jedoch auch noch weitere Medikamente, wie z.B. die im November 2018 neu entwickelten Antikörper. Am besten sprechen Sie hierzu Ihren Arzt an – selbstverständlich sind wir aber auch gerne für Sie da. Unser Apothekenteam hat neben der pharmazeutischen Beratung auch hilfreiche Tipps für Sie!

Extrem trockene Haut, die stark juckt: Neurodermitis ist eine Qual für viele Kinder. Die Symptome ändern sich zudem mit dem Alter. Bis zur Pubertät verschwindet aber die Krankheit oft von selbst. Ein Kind mit Neurodermitis leidet unter schubweise wiederkehrenden und juckenden Hautekzemen. Die entzündeten Stellen sind gerötet, schuppen und nässen eventuell. Die Schübe sind von unterschiedlicher Dauer und Stärke. Dazwischen ist oft ein einigermaßen unbeschwertes Leben für den Nachwuchs möglich. Ansteckend ist Neurodermitis nicht. Forscher gehen u.a. von einer genetischen Ursache aus. Bei bestimmten Auslösern bricht die Krankheit aus und Ellbogen, Kniekehlen, Handgelenke und Gesicht sind dann besonders häufig betroffen, wobei sich die Stellen auch mit dem Alter ändern können.

Unser Tipp: Der richtige Schutz für Ihre Haut
Die Haut von Neurodermitis-Patienten fehlen wahrscheinlich wichtige Fette und der Schutzwall der Haut ist damit durchlässiger. Sobald Feuchtigkeit entweicht, können Bakterien und Schadstoffe dann auch leichter eindringen. Der Griff zur Tube sollte daher selbstverständlich sein: zweimal täglich sollten Sie bei sich oder Ihrem Kind eine Basispflege – vor allem nach dem Waschen und Baden – durchführen. Welche Creme für Sie oder Ihr Kind geeignet ist, können Sie allerdings oft nur durch Ausprobieren herausfinden. Wir haben alle gängigen und gut getesteten Produkte als Probe für Sie vorrätig. Sprechen Sie uns bitte gerne dazu an.

Grundsätzlich sollte jedoch, je nach akutem Hautzustand, die Basistherapie angepasst werden. Hoch entzündete Haut benötigt so z.B. wasserreiche Cremes, Emulsionen, Lotionen oder Milch in einer weniger fetten Grundlage. Bei trockenen, chronischen Ekzemen sollte Sie eher zu Salben mit einer fetten Grundlage greifen. Dabei sollte die Basistherapie nicht okklusiv, also verschließend sein. Nässt und juckt die Haut, bieten sich feuchte Umschläge mit abgekühltem abgekochtem Wasser, schwarzem Tee oder Kochsalzlösung an. Leiden Sie unter akuten Entzündungen mit starkem Juckreiz, kann Ihr Arzt auch zusätzlich zu Ihrer Basistherapie Kortisoncremes verschreiben. Falls Sie Vorbehalte gegen Kortison haben sollten oder Tipps zur richtigen Hautreinigung benötigen, sprechen Sie uns gerne an. Wir beraten Sie gerne.

Lange Zeit galt Osteoporose – häufig auch als Knochenschwund bezeichnet – als reine Frauenkrankheit. Vor allem im höheren Alter durch allgemeine Abnahme der Knochenmasse, nach den Wechseljahren oder als Folgeerkrankungen durch einen längeren Medikamenteneinsatz (Langzeitkortisontherapie). Wussten Sie aber, dass auch Männer häufig an Osteoporose erkranken? Zwar sind doppelt so viele Frauen als Männer betroffen, aber mittlerweile ist seitens der Forschung klar, dass die Entstehung aus verschiedenen Risikofaktoren resultiert. Eine gute Nachricht, denn so können Sie aktiv prophylaktisch vorgehen.

Unser Tipp: Prophylaxe und ggf. Therapie
Wird eine Osteoporose von Ihrem Arzt diagnostiziert so erfolgt diese meist durch eine Knochendichtemessung. So kann der Knochenschwund schon in einem frühen Stadium entdeckt werden. Da sich ein fortschreitender Knochenabbau meist durch Knochenbrüche äußert, sind bei älteren Menschen oft längere stationäre Krankenhausaufenthalte und im schlimmsten Fall sogar die Pflegebedürftigkeit die Folge.

Aus diesem Grund ist frühzeitiges Erkennen oder Propyhlaxe wichtig. Im Rahmen einer Basistherapie raten Ärzte meist aus einer Kombination aus gesunder Ernährung mit reichhaltiger Kalzium- und Vitamin D-Versorgung, ausreichend Bewegung und einer medikamentösen Behandlung.

Sie möchten präventiv vorbeugen? Dann gilt auch hier: ein bewegungsreicher Alltag und eine ausgewogene Ernährung mit ausreichenden Kalzium- und Vitamin D-Einheiten. Ein Kombipräparat, das sowohl Kalzium- als auch Vitamin D enthält, kann hierbei sinnvoll sein. Schließlich kann der Körper das wertvolle Kalzium nicht ohne das Sonnenvitamin D aufnehmen. Unser Apothekenteam berät Sie hierzu gerne.

Immer mehr Menschen vertrauen der Kraft von Heilpflanzen. Gerade in den letzten Jahrzehnten konnte die Pharmazie große Erfolge bei der Erforschung und der Herstellung von pflanzlichen Arzneimitteln erzielen. So sind die Behandlungsmöglichkeiten und auch das Angebot vielfältig und erfordern fachkundige Beratung. Der große Vorteil dieser sog. Phytotherapeutika – sie sind meist gut verträglich und beinhalten weniger Neben- und Wechselwirkungen als synthetische Arzneimittel.

Beliebte Therapiegebiete
Vor allem bei leichteren Beschwerden, wie Erkältungskrankheiten, Blasen- und Harnwegsinfektionen, Magen-/Darmerkrankungen, Schlafstörungen, depressiven Störungen oder Frauenleiden können Phytotherapeutika gut helfen.

Unser Tipp: Auf gute Beratung kommt es an
Da manche Gewächse bedenkliche Stoffe enthalten und in hoher Dosierung oder in der langfristigen Anwendung giftig wirken können, sollten Sie hier Ihren Arzt, Heilpraktiker oder natürlich gerne uns ansprechen. Besonders Patienten/-innen mit einer Fettleber oder einer alkoholbedingten Leberschädigung haben ein besonders hohes Risiko. Vom Selbersammeln von Heilpflanzen und der Eigenzubereitung von Tees und Salben raten wir Ihnen daher dringend ab.

Wenn Sie für die Selbstmedikation pflanzliche Arzneimittel bevorzugen, so beraten wir Sie gerne. Speziell ausgebildet in diesem Bereich sind unsere beiden Phyto-PTAs: Frau Wörster und Frau Schnell.
Aufgrund der durchaus vorhandenen Wechselwirkungen auch pflanzlicher Arzneimittel, ist diese Beratung wichtig. Beispielsweise hat sich Johanniskraut bei depressiven Störungen bewährt, geht jedoch zahlreiche Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln ein. Es trägt dazu bei, dass synthetische Arzneimittel schneller verstoffwechselt werden und dadurch ihre Wirkung verlieren. Bei der Einnahme von Arzneimitteln wie zum Beispiel Ciclosporin, das bei Transplantierten eingesetzt wird, kann es bei zusätzlicher Einnahme von Johanniskraut zu einer gefährlichen Abstoßungskrise kommen.
Informationen über Ihre Vor- und Grunderkrankungen sowie die aktuelle Medikation sind für uns und Ihre Beratung äußerst wichtig. Falls Sie nicht Stammkunde sind und Ihre Präparate registriert werden, bringen Sie bitte die Namen Ihrer Medikamente mit.

Sofern Sie Heilpflanzenmittel einnehmen möchten, können Sie in Ihrer Herz-Apotheke davon ausgehen, dass Sie stets geprüfte und sichere Präparate erhalten. Unsere Produkte enthalt so die pharmakolgisch aktiven Substanzen in der gleichen Dosierung und Zusammensetzung. Die Präparate entsprechen den Qualitätsvorgaben des Deutschen Arzneibuchs. Das ist besonders wichtig, weil Heilpflanzenextrakte Vielstoffgemische sind. Das heißt, in den Pflanzenauszügen kommt nicht nur ein bestimmter Wirkstoff zum Tragen, sondern viele verschiedene. Da in Blättern, Stielen und Stängeln zudem unterschiedlich hohe Anteile dieser Stoffe enthalten sind, braucht es standardisierte und kontrollierte Extrakte, die stets den gleichen Anteil an Wirksubstanz enthalten.

Werden Sich auch mit Verdauungsbeschwerden wie Bauchschmerzen oder Durchfall geplagt – doch Ihr Arzt findet keine Ursache. In diesem Fall lautet die Diagnose häufig: Reizdarmsyndrom. Hierbei kommt es über Monate immer wieder zu den verschiedensten Darmbeschwerden wie z.B. Blähungen, Durchfall, Verstopfung und Bauchschmerzen, die vor allem tagsüber auftreten. Sofern Ihr Darm organisch völlig gesund ist, könnte es sich um eine Art Überempfindlichkeit handeln. Wissenschaftler vermuten, dass Zusammenhänge mit zurückliegenden Darminfekten oder winzigsten Darmentzündungen bestehen. Scheinbar beeinflusst aber auch die Psyche – Kummer, Stress, Ärger und Anspannung können Auslöser oder Verstärker sein.

Unser Tipp: Entspannen Sie sich!
Schließt Ihr Arzt Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten, eine Darmentzündung oder gar Darmkrebs aus, können Sie unbesorgt sein. Ein Reizdarm kann zwar im Alltag lästig sein, aber er ist nicht gefährlich und senkt nicht die Lebenserwartung. Versuchen Sie Ihren Stress abzubauen und achten Sie auf ausgewogenes und regelmäßiges Essen, für das Sie sich ebenfalls Zeit nehmen sollten. Ausreichendes Trinken und regelmäßige Entspannungseinheiten sind ebenfalls hilfreich. Gegen die einzelnen Beschwerden können Sie bei uns pflanzliche Medikamente erhalten, die Ihren Darm beruhigen oder unterstützen. Diese wirken krampflösend, entblähend, lösen Verstopfungen oder stoppen den Durchfall. Wir beraten Sie gerne dazu.

Aus eigener Erfahrung wissen wir, wie sich »Schwanger und Mutter sein« anfühlt und was dabei wichtig ist! Vertrauen Sie unserer Erfahrung und holen Sie sich wertvolle Tipps und Informationen bei uns. Gerade in dieser Zeit ist eine Beratung zu evtl. notwendigen Medikamenten wichtig. Es gibt viele Einschränkungen und Dinge, auf die Sie achten müssen.
Auch leiden viele Frauen in den ersten Monaten der Schwangerschaft unter unangenehmen Begleiterscheinungen. Was Sie gegen Sodbrennen, Übelkeit und Verstopfung tun können sagen wir Ihnen gerne.
Während wir Sie umfassend beraten oder Sie unser großes Sortiment entdecken, spielen Ihre Kleinen in unserer schönen Kinderecke.
Selbstverständlich können Sie bei uns Stillen oder wickeln, und das völlig ungestört in unserem diskreten Beratungsraum.
Gerne stellen wir Ihnen auch einen Kontakt zu persönlich bekannten Hebammen her, die Ihnen in allen Fragen rund um die Schwangerschaft oder der Nachsorge weiterhelfen.

Sie erhalten in Ihrer Herz-Apotheke am Siegbogen:

  • Verleih von medela- Milchpumpen und Babywaagen
  • Das Mutter/Baby-Sortiment von medela
  • Spezielle pharmazeutische Beratung
  • Spezielle Frühchen Nahrung
  • Pflegeprodukte für Babies und Kinder
  • Kontakt zu Hebammen

Zerrungen, Bänderdehnungen, Muskelfaserrisse – wer viel Sport treibt, hat auch immer ein gewisses Risiko sich zu verletzen. Im Fall einer Sportverletzung sollte zur Abklärung grundsätzlich ein Arzt konsultiert werden.

Sie haben eine Diagnose und wollen aktiv etwas zu Ihrer Rekonvaleszenz beitragen? Unsere Kooperationspartner von ALC Fitness Germany ( www.alc-fitness.de ) helfen Ihnen professionell weiter und sorgen dafür, dass Sie schnell wieder fit werden. Ob Taping, Flossing, Mobility oder Krafttraining – aktiv wird die Heilung der Verletzung unterstützt.

Ihre Augen brennen, fühlen sich trocken an, sind gerötet, werden schnell müde oder tränen ohne offensichtlichen Grund? Dann leiden Sie höchstwahrscheinlich unter trockenen Augen und Ihre Augen werden nicht gut mit Tränenflüssigkeit benetzt.

Symptome trockener Augen
Trotz Trockenheit können Augen in diesem Zustand häufig nicht mehr tränen, bilden Sekret und sind verklebt – besonders am Morgen. Brennen, Schmerzen, ein Fremdkörper- und Druckgefühl sowie Röte in den Augen können ebenfalls Anzeichen für trockene Augen sein.

Unser Tipp: Augen auf!
Kommen neben Ihren bestehenden Beschwerden auch noch Symptome wie Blendung, Lichtscheu und Sehstörungen hinzu, sollten Sie schleunigst Ihren Arzt aufsuchen. Diese Anzeichen können durch eine Binde- oder Hornhautentzündung resultieren.

Ihr Augenarzt ist an dieser Stelle Ihr kompetenter Ansprechpartner und wird Ihnen entweder eine besondere Therapie oder ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel verordnen. Bei trockenen Augen sind jedoch auf viele Produkte ohne Rezept erhältlich. Gerne treffen wir gemeinsam mit Ihnen die passende Auswahl.

Bei Verstopfung sind Apotheken meist die erste Anlaufstelle von Patienten/-innen – gerade dann, wenn es um eine akut schnelle Hilfe geht. Was viele Betroffene nicht wissen: Circa 5 % der Männer und etwas 15 % der Frauen leiden unter chronischer Verstopfung (Obstipation). Dabei sind vor allem ältere Menschen häufiger betroffen als junge.

Symptome und Ausprägungen der Verstopfung
Typische Anzeichen einer Verstopfung sind meist ein geblähter „voller“ Bauch, Abdomen-Schmerzen sowie unvollständige Entleerung auf der Toilette und harter Stuhlgang. Treten in dieser Kombination noch Übelkeit, Erbrechen, Fieber, starke Bauchschmerzen oder Unterleibsschmerzen sowie ein aufgetriebener Bauch auf, kann es sich allerdings um eine akute Obstipation handeln. In diesem Fall ist schnelle ärztliche Hilfe – notfalls auch per Notarzt – ratsam. Verstopfung kann aber natürlich auch ein temporärer Begleiter sein, wie z.B. während der Schwangerschaft oder auf Reisen oder die Folge einer anderen Erkrankung wie beispielsweise der Schilddrüse sein.

Unser Tipp: Kompetente Beratung
Liegt eine dauerhafte Verstopfung vor, so sollten Sie diese grundsätzlich ernst nehmen. Schließlich sind die Ursachen einer Obstipation vielfältig und gerade bei chronischen Fällen sollte ein Arzt hingezogen werden.

Häufig können Sie aber auch selbst Ihrem Darm mit einem gesunden und aktiven Lebensstil etwas Gutes tun. Ausreichend Bewegung, genügend Ballast-/Faserstoffe und viel Flüssigkeit sind hierbei geeignete „Helferchen“ – ebenso auch das Team Ihrer Herz-Apotheke. Wir sind gerne bei dem Thema Verstopfung für Sie da. Wenn Sie möchten, auch gerne in unserem separaten und diskreten Beratungsraum.

Sie leiden unter Krampfadern und/oder Besenreisern und bemerken zusätzlich Schmerzen, Temperaturveränderungen oder auch Hautverfärbungen im und am Bein? Dann ist Vorsicht geboten und schnelle Hilfe nötig, da es sich hierbei um eine sog. Phlebitis – also eine Entzündung einer Vene – handeln könnte.

Die große Gefahr einer Phlebitis? Aus einer vermeintlich harmlosen Venenentzündung kann ein Blutgerinnsel (Thrombose) am Bein entstehen. Sofern eine Thrombose im tieferliegenden Venensystem vorliegt, kann diese sich wiederum zu einer lebensbedrohlichen Lungenembolie entwickeln.

Symptome einer Venenentzündung
Bei einer oberflächlichen Venenentzündung, die mit einer Thrombose einhergeht (Thrombophlebitis) treten im Allgemeinen lokale Hautrötungen und eine Schwellung der Gefäße auf. Darüber hinaus sind Schmerzen und eine Druckempfindlichkeit im betreffenden Bereich des Beins zu beobachten.  Bei einer Thrombose des tiefen Venensystems machen sich ebenfalls Hautrötungen, allerdings bis hin zu Hautverfärbungen, bemerkbar. Zusätzlich kommen ein Schweregefühl und Schmerzen im gesamten Bein hinzu.

Unser Tipp: Risikominimierung!
Leiden Sie unter Venenentzündungen, so raten wir Ihnen, Ihren Arzt aufzusuchen und diese genau untersuchen zu lassen. Nur so kann sicher festgestellt werden, ob tiefe Venen an der Entzündung beteiligt sind oder nicht – schließlich soll die richtige Therapie für Sie gefunden werden. Sie können sich aber auch selbst „venenfreundlich“ verhalten. Viel Bewegung, wenig Sitzen und Stehen sowie kalte Beinduschen sind eine wahre Freude für schwere Beine. Ergänzend hierzu haben wir für Sie auch kühlende, abschwellende Gels und Salben in unserem Sortiment. Gerne sind wir zudem auch im Bereich der Kompressionstherapie für Sie da.

Sie leiden unter einer chronischen Wunde? Einer Wunde, die seit acht Wochen nicht abheilt? Dann sollten Sie sich keinesfalls mit diesem Zustand abfinden und sich dringend in ärztliche Behandlung begeben! Denn vor allem im Falle eines diabetischen Fußes kann Lebensgefahr oder das Risiko einer Amputation drohen.

Unser Tipp: Professionelle Behandlung & Begleitung
Frühzeitige ärztliche Behandlung und eine entsprechende Therapie sind daher essenziell. Wo Sie Hilfe finden, erfahren Sie gerne bei uns. Da wir im Bereich der modernen Wundversorgung eng mit entsprechenden Ärzten zusammenarbeiten, sind wir auch im Rahmen Ihrer Therapie für Sie da. So beliefern wir das Rezept Ihres Arztes über die benötigten Verband- und Hilfsmittel und beraten Sie gerne zur richtigen Anwendung.

Wussten Sie, dass in Deutschland jährlich zwischen 60.000 und mehr als 200.000 Menschen an Lyme-Borreliose erkranken? Dabei ist die Gefahr der Ansteckung besonders in der Zeckensaison von Frühjahr bis Herbst am Größten. Aber auch im Winter kommen Zeckenstiche vor und eine Übertragung ist somit ebenfalls möglich. Leider verlaufen die meisten Infektionen mit Borrelien unbemerkt und nur jeder dritte oder vierte Infizierte entwickelt überhaupt Krankheitszeichen.

Symptome einer Borreliose
Sie erkennen eine Lyme-Borreliose typischerweise an der Haut. Die sog. Wanderröte – ein roter Fleck oder Ring um den Zeckenstich – breitet sich langsam nach außen aus und in manchen Fällen kommen grippeähnliche Beschwerden wie Muskelschmerzen, Abgeschlagenheit oder Fieber hinzu. Bitte nehmen Sie diese Zeichen ernst, denn Borrelien können insbesondere das Nervensystem, die Gelenke und in seltenen Fällen das Herz befallen.

Therapiemöglichkeiten
Ihr Arzt/Ärztin hat eine Lyme-Borreliose diagnostiziert? Dann wird diese in der Regel mit Antiobiotika behandelt. Je nach Beschwerden dauert diese Therapie 10–30 Tage und heilt folgenlos aus. Bitte beachten Sie, dass eine durchgemachte Erkrankung nicht verhindert, dass Sie sich erneut anstecken.

Unser Tipp: Prävention
Da es keine Impfung gegen die Lyme-Borreliose gibt, ist Prävention sehr wichtig. Ein wirksamer Insektenschutz ist – neben der richtigen Wahl der Kleidung – aus unserer Erfahrung sehr empfehlenswert. Bei der Auswahl des richtigen Mittels hilft unser Apothekenteam Ihnen gerne weiter.

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