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Wenn der Körper überreagiert: Tipps & Tricks für Allergiker

Nach dem eher ungemütlichen Jahresbeginn ist die Vorfreude auf den Frühling bei den meisten von uns groß. Allerdings nicht bei allen: Für die Pollenallergiker beginnt dann die unangenehme Zeit des Jahres. Die Pollen der Frühblüher Hasel, Erle und Birke befinden sich häufig schon im Januar in der Luft. Spätestens mit den steigenden Temperaturen geht es dann so richtig los mit der Heuschnupfensaison. Doch nicht nur Pollen, auch alle anderen Arten von Allergien sorgen bei den Betroffenen zeitweise oder dauerhaft für lästige Beschwerden. Doch wie erkannt man den Unterschied zwischen einer allergischen Reaktion und einem Infekt? Welche Tipps sollte ein Pollenallergiker im Alltag befolgen? Und wie sieht der 4-Stufen-Plan bei allergischen Hautreaktionen aus? Das und einiges mehr erfahren Sie in diesem Artikel.

Was passiert bei einer Allergie in unserem Körper?

Mehr als 30 Millionen Menschen in Deutschland leiden nach Schätzungen von Medizinern unter einer Allergie. Meist ist die allergische Erkrankung für die Betroffenen nicht nur sehr unangenehm und lästig, sie bedeutet auch eine ziemliche Einbuße an Lebensqualität.

Doch was passiert bei einer Allergie überhaupt in unserem Körper? Eine Allergie ist eine immunologisch bedingte Überempfindlichkeitsreaktion unseres Organismus gegenüber körperfremden Stoffen. Das Immunsystem, das normalerweise nur gegen krankmachende Erreger wie Viren und Bakterien vorgeht, schießt sozusagen übers Ziel hinaus und nimmt eigentlich harmlose Reize wie Pflanzenpollen, Hausstaubmilben, Nahrungsbestandteile oder andere Stoffe als Eindringlinge wahr. Es kommt zu einer Abwehrreaktion des Immunsystems.

Allergien können ganz verschiedene Ursachen und Auslöser haben. Genauso vielfältig sind die Beschwerdebilder: tränende und juckende Augen, Niesattacken, Atemnot durch geschwollene Schleimhäute, juckende Ekzeme oder Quaddeln auf der Haut, Magen- und Darmprobleme, Kopfschmerzen oder Kreislaufprobleme, um nur einige zu nennen. Je nach Art der Allergie treten die Symptome sofort oder erst nach Stunden bzw. Tagen auf.

Grafische Darstellung von Allergenen mit Mikropartikeln und Diagrammen zur Erklärung von Allergien.

Infekt oder Allergie? So erkennen Sie den Unterschied

Laufende Nase, Niesreiz, Husten, gereizte Schleimhäute – das sind die typischen Anzeichen für einen beginnenden Infekt, wie wir sie alle kennen. Diese Beschwerden können allerdings auch auf eine Allergie hinweisen. Gerade wenn jemand das erste Mal mit einer allergischen Reaktion konfrontiert wird, kann es zunächst schwerfallen, die Symptome richtig einzuordnen. Da sich aus einem verschleppten allergischen Schnupfen im schlimmsten Fall allergisches Asthma entwickeln kann, ist es jedoch wichtig, die Ursache für die Beschwerden frühzeitig zu erkennen und entsprechend zu reagieren.

Mit diesen einfachen Fragen können Sie herausfinden, ob es sich um einen beginnenden Infekt oder eine allergische Reaktion handelt:

  • Sind die Beschwerden plötzlich, heftig und ohne Vorwarnung aufgetaucht?
    In diesem Fall handelt es sich höchstwahrscheinlich um eine allergische Reaktion. Denn bei einem Schnupfen oder Infekt setzen die typischen Symptome meist schleichend ein. Dazu kommen oft weitere Beschwerden wie Kopf- oder Gliederschmerzen oder eine erhöhte Temperatur. Eine harmlose Erkältung ist in der Regel nach einer, spätestens zwei Wochen wieder abgeklungen. Fieber und Schüttelfrost sind das in der Regel Zeichen für eine beginnende Grippe.
  • Treten die Beschwerden nur bei bzw. nach bestimmten Situationen oder an bestimmten Orten auf?
    Bei einer Pollenallergie verschlimmern sich die Beschwerden meist während oder nach dem Aufenthalt im Freien. Bei einer Hausstaubmilbenallergie sind die Beschwerden in der Regel morgens am Schlimmsten, da wir im Schlaf die meisten Allergene abbekommen. Auch alle anderen Allergien treten situativ auf, nämlich dann, wenn es zu einem Kontakt mit dem Allergen gekommen ist. Die Symptome eines Infektes sind dagegen weder von einer bestimmten Situation, der Tageszeit, noch vom Aufenthaltsort oder Wetter abhängig.
  • Sind die Beschwerden jahreszeitenabhängig?
    Auch wenn sich die Beschwerden jedes Jahr zu einer bestimmten Jahreszeit zeigen oder verschlimmern, ist dies ein Zeichen für eine Allergie.
  • Wie sieht das Nasensekret aus?
    Bei einer allergischen Reaktion ist das Nasensekret normalerweise klar und wässrig. Bei einem Infekt dagegen ist die Nase häufig verstopft und das Sekret zähflüssig, gelb oder gelbgrünlich.
  • Gibt es weitere Symptome
    Wenn es in den Augen, Ohren und im Rachen juckt und Sie anfallsartige Niesanfälle oder gerötete Augen haben, weist dies eher auf eine Allergie hin.

Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, raten wir Ihnen, in Ihrer Arztpraxis einen Allergietest zu machen.

Hand entnimmt ein Taschentuch aus der Box, symbolisiert Allergien und Atemwegsreaktionen.

Wenn die Pollen fliegen: Alltagstipps für Pollenallergiker

Die medikamentöse Behandlung der Beschwerden verschafft bei einer Pollenallergie meist nur kurzfristig Erleichterung. Eine ursächliche Behandlung braucht Zeit und Geduld. Sie können aber versuchen, durch ein paar einfache Alltagstipps die Belastung mit den Pollen zumindest zu verringern:

  • Beachten Sie die Pollenflugvorhersage und berücksichtigen Sie diese bei Ausflügen oder längeren Aufenthalten im Freien.
  • Waschen Sie abends Ihre Haare oder bürsten Sie diese zumindest kräftig aus.
  • Meiden Sie zusätzlich allergieverstärkende Einflussfaktoren wie z. B. Zigarettenrauch, Ozon oder gechlortes Wasser. Auch ein hoher Stresslevel oder körperliche Anstrengung können die Reaktionsschwelle herabsetzen.
  • Vermeiden Sie Teppiche, in denen sich Hausstaubmilben, Pollen, Tierhaare und andere Allergene festsetzen können. Steigen Sie stattdessen auf Laminat, Parkett oder Fliesen um.
  • Pollen bleiben gerne an der Kleidung haften. Legen Sie tagsüber getragene Kleidung nicht im Schlafzimmer ab. Und auch wenn es praktisch ist – trocknen Sie Ihre Wäsche nicht im Freien.
  • Lüften Sie am frühen Morgen, am späten Abend oder wenn es geregnet hat. Das reduziert die Gefahr, dass Pollen in Ihre Räume gelangen. Halten Sie ansonsten die Fenster möglichst geschlossen, zumindest in der Heuschnupfenzeit.
  • Setzen Sie einen Pollenfilter in der Lüftung Ihres Autos ein.
  • Eine Nasendusche kann helfen, Pollen und andere Allergene von der Nasenschleimhaut zu entfernen.
  • Trinken Sie ausreichend, damit Ihre Schleimhäute nicht austrocknen. Denn dann verlieren sie ihre Schutzfunktion. Wir empfehlen gutes Wasser, ungesüßte Früchte- oder Kräutertees sowie verdünnte Fruchtsäfte.
Blühende Äste mit Pollen im Frühling, die Allergien auslösen können, vor grünem Hintergrund.

Magen-Darm-Beschwerden: Unverträglichkeit oder Lebensmittelallergie?

Blähungen, Durchfall, Bauchschmerzen, Kreislaufbeschwerden, gereizte Schleimhäute – auch unser Magen-Darm-Trakt kann auf bestimmte Nahrungsbestandteile allergisch reagieren. Experten unterscheiden hier zwischen einer Unverträglichkeit und einer allergischen Reaktion. Denn auch wenn die Beschwerden ähnlich sind, unterscheiden sich beide doch grundlegend voneinander.

Bei einer Nahrungsmittelunverträglichkeit ist der Organismus nicht in der Lage, bestimmte Nahrungsmittel oder deren Bestandteile zu verdauen. Der Stoffwechsel reagiert bei Aufnahme der Nahrung mit unterschiedlichen und meist vielfältigen Symptomen.

Bei einer Lebensmittelallergie hingegen sieht das köpereigene Immunsystem bestimmte Bestandteile von Lebensmitteln als „Feind“. Unabhängig von der Dosis, reagiert er mit einer allergischen Reaktion. Diese macht sich meist durch Magen-Darm-Beschwerden bemerkbar, kann sich aber auch durch Symptome auf der Haut oder Kribbeln und Kratzen im Rachen und gereizte Schleimhäute äußern.

Wenn die Haut sich wehrt: Der 4-Stufen-Plan

Auch Hautreizungen und juckende Ekzeme oder Quaddeln können die Folge einer allergischen Reaktion sein. Wir stellen in unserem Apothekenalltag immer wieder fest, dass viele Kunden bei plötzlich auftretenden Hautproblemen in der Not zur Cortisonsalbe in der Hausapotheke greifen, in der Hoffnung die Beschwerden damit schnell zu lindern. Doch Cortison ist bei einer allergischen Hautreaktion nicht immer die erste Wahl, zumal es jede Menge Nebenwirkungen hat. Wir haben gute Erfahrungen damit gemacht, erst einmal mit sanfteren Mitteln zu behandeln, bevor die chemische Keule herausgeholt wird. Wir empfehlen Ihnen folgenden „Stufenplan“.

  • Beachten Sie die Pollenflugvorhersage und berücksichtigen Sie diese bei Ausflügen oder längeren Aufenthalten im Freien.
  • Sollte keine Besserung eintreten, gönnen Sie der überreizten und gestressten Haut eine Extraportion zusätzliche Pflege. Die Pflegeserie AtopiControl von Eucerin stärkt die natürlichen Abwehrkräfte der Haut. Gleichzeitig wird das Eindringen von Pollen durch die Haut um 96 % gemindert. Eucerin Duschgel und Waschlotion der Serie p5 befreien die Haut von Pollen und Allergenen und bewahren die hauteigenen Abwehrkräfte.
  • Im nächsten Schritt können Sie es mit FeniHydrocort von Fenistil probieren. Die hydrocortisonhaltige Creme lindert den Juckreiz und reduziert Schwellungen und Rötungen. Sie ist frei von Alkohol, Duftstoffe und Parabenen.
  • Sollten sich bei Ihren Hautproblemen bis jetzt keine Besserung eingestellt haben, suchen Sie bitte Ihren Arzt auf.
Junge Frau kratzt sich am roten, gereizten Arm wegen Allergie. Symptome sichtbar im Innenraum.


Antiallergika in Ihrer Herz-Apotheke am Siegbogen:

Wir führen in unserer Herz-Apotheke vor Ort sowie in unserem Webshop nicht nur zahlreiche Antiallergika,
sondern auch die Pflegeserien von Eucerin. Kommen Sie einfach vorbei – wir beraten Sie gerne!

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Ein Blick hinter die Kulissen Ihrer Herz-Apotheke am Siegbogen

Haben Sie sich schon einmal gefragt, was hinter den Kulissen einer Apotheke passiert? Den meisten ist nicht bewusst, dass eine Apotheke weit mehr ausmacht als Beratung und Handverkauf. Das ist natürlich auch bei uns so. Egal, ob im Labor, im Backoffice, im Lager oder bei unseren Herzboten – die reibungslose und schnelle Versorgung unserer Kund:innen mit Medikamenten steht dabei immer im Mittelpunkt unserer täglichen Arbeit.

Dank unseres Kommissionierers, der die Arzneimittel automatisch ausgibt, haben wir ein immer gut sortiertes Warenlager und mehr Zeit für Sie als Kund:in. Unser spezieller Apotheken-Kühlschrank garantiert die fachgerechte Lagerung von kühlkettenpflichtigen Arzneimitteln wie Asthmasprays, Augentropfen gegen Glaukom oder Medikamenten für Diabetes- oder Hämophilie-Patient:innen. Natürlich erfolgt auch die Auslieferung dieser sensiblen Präparate durch unsere Herzkurier-Fahrer unter strenger Einhaltung der Kühlkette. Die Koordination des Herzkuriers und die Planung der Routen geschieht in unserem Backoffice.

























Sie möchten uns gerne kennenlernen?

Wir bieten Ihnen ein breites Spektrum an Gesundheitsleistungen und Services, vom kostenlosen Lieferservice bis zu unseren Kundenreisen. Denn: Wir sind mehr als „nur“ Apotheke. Wir verstehen uns als Ihr Gesundheitspartner in Siegen und im Siegerland. Besuchen Sie uns doch einfach vor Ort – wir sind gerne für Sie da!

Kontakt, Anfahrt & Öffnungszeiten

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So beugen Sie einem Vitamin-D-Mangel im Winter vor

Vitamin D spielt eine wichtige Rolle für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Doch besonders im Winter leidet ein Großteil der Deutschen unter einem Vitamin-D-Mangel. Denn nur bei genug Sonnenlicht auf der Haut kann unser Körper das Vitamin selbst ausreichend bilden. Und Sonne ist in unseren Breitengraden in den Wintermonaten meist Mangelware. Müdigkeit, Konzentrations- und Schlafstörungen, erhöhte Infektanfälligkeit bis hin zu schwerwiegenden Krankheiten können die Folge sein. Wir erklären Ihnen, warum Vitamin D so wichtig für unseren Körper ist und wie Sie einem Mangel vorbeugen können.

Vitamin D, das Sonnenvitamin

Vitamin D nimmt unter den Vitaminen eine Sonderstellung ein. Genaugenommen ist es gar kein Vitamin, sondern ein Hormon bzw. eine Hormonvorstufe. Denn im Gegensatz zu allen anderen Vitaminen kann unser Körper Vitamin D selbst produzieren.

Bei ausreichender UV-B-Strahlung kann unser Körper 80 bis 90 Prozent des Vitamin-D-Bedarfs selbständig in der Haut bilden. Allerding schwankt dies von Mensch zu Mensch und ist von Faktoren wie der Tages- und Jahreszeit, dem Breitengrad, dem Hauttyp und der Bekleidung abhängig. Um unseren Bedarf wirklich zu decken, müssten wir uns von März bis Oktober 5 bis 25 Minuten pro Tag mit unbedecktem Gesicht, Händen und größeren Teilen von Armen und Beinen sowie ohne Sonnenschutz der Sonne aussetzen. In der dunklen Winterzeit ist die Sonnenstrahlung bei uns zu schwach für eine ausreichende Vitamin-D-Produktion in der Haut. Der Körper kann dann auf das im Muskel- und Fettgewebe gespeicherte Vitamin D zurückgreifen. Wurde im Sommer nicht ausreichend Vitamin D gebildet, kommt es in unseren Breitengraden in den sonnenarmen Wintermonaten bei vielen Menschen zu einem Vitamin-D-Mangel.         

Die Ernährung spielt für unsere Vitamin-D-Versorgung mit einem geschätzten Anteil von 10 bis 20 Prozent eine eher untergeordnete Rolle. Ein Grund: Es gibt nur sehr wenige Lebensmittel, die nennenswerte Mengen an Vitamin D enthalten, z. B. fetter Seefisch, bestimmte Innereien, Eier oder Speisepilze. Ein Defizit durch mangelnde Sonnenbestrahlung lässt sich somit selbst bei einer gesunden und ausgewogenen Ernährung kaum über die Nahrung ausgleichen.

Hände formen ein Herz mit Sonnenstrahlen im Hintergrund, Symbol für Vitamin D und Gesundheit im Winter.

Aufgaben von Vitamin D im Körper

Vitamin D ist in unserem Körper an vielen lebenswichtigen Prozessen maßgeblich beteiligt. Ein ausreichender Vitamin-D-Spiegel ist daher essentiell für unsere Gesundheit.
Die bekannteste Aufgabe von Vitamin D ist sicherlich die Mineralisierung unserer Knochen und Zähne. Es steuert die Aufnahme von Kalzium und Phosphat aus dem Darm und deren Einlagerung in die Knochen und Zähne.
Auch für unseres Immunsystems spielt Vitamin D eine entscheidende Rolle. Es fördert sowohl die Abwehr von Krankheitserregern, als auch die Hemmung überschießender Immunreaktionen. Außerdem trägt Vitamin D zum Erhalt einer normalen Muskelfunktion bei. Daneben ist Vitamin D an vielen weiteren Stoffwechselvorgängen im Körper beteiligt, z. B. bei der Bildung von Proteinen oder der Steuerung einer Vielzahl von Genen.

Paar unter rotem Regenschirm, lächelnd am Strand, symbolisiert positive Winterstimmung und Vitamin-D-Absorption.

Wie macht sich ein Mangel an Vitamin D bemerkbar?

Kein Wunder also, dass ein Vitamin-D-Mangel weitreichende Folgen für unseren Körper haben kann. Die Symptome und Auswirkungen eines Vitamin-D-Mangels können dabei vielfältig sein:

  • Müdigkeit und Abgeschlagenheit
  • Konzentrations- und Schlafstörungen
  • Haarausfall
  • Muskelschwäche und -krämpfe
  • Erhöhte Infektanfälligkeit
  • Allergien
  • Krankheiten an Knochen und Bewegungsapparat wie Osteomalazie, Osteoporose

Neuere Studien vermuten außerdem den Zusammenhang eines niedrigen Vitamin-D-Spiegels mit zahlreichen ernsthaften Krankheiten wie Depressionen, Autoimmunerkrankungen, Herz-Kreislauferkrankungen sowie Stoffwechselkrankheiten.

Ältere Frau hält sich die Stirn, leidet unter Müdigkeit und könnte von Vitamin-D-Mangel betroffen sein.

Personen mit einem erhöhten Vitamin-D-Bedarf

Unabhängig von der Jahreszeit haben manche Menschen ein besonderes Risiko für einen Vitamin-D-Mangel:

  • Chronisch Kranke, nicht mobile oder pflegebedürftige Menschen, die sich selten oder gar nicht im Freien aufhalten.
  • Ältere Menschen
  • Säuglinge
  • Menschen mit chronischen Darm-, Leber- oder Nierenerkrankungen
  • Kinder und Jugendliche in der Wachstumsphase
  • Schwangere und Stillende
  • Raucher
  • Einnahme bestimmter Medikamente, die in den Vitamin-D-Stoffwechsel eingreifen (z. B. Zytostatika oder Antiepileptika)

Glückliche Familie im Freien, die Zeit miteinander verbringt, inspiriert zu gesundem Lebensstil und Vitamin-D-Vorsorge.

So beugen Sie einem Vitamin-D-Mangel vor

Experten raten vor allem in den Wintermonaten neben einer gesunden Ernährung und ausreichend Sonnenstunden die Einnahme natürlicher Vitamin-D-Präparate.

Außerdem sollten Sie bei der Einnahme von Vitamin D gleichzeitig auf eine ausreichende Versorgung mit dem eher unbekannten Vitamin K achten. Vitamin K leitet mögliche Kalziumüberschüsse vom Blut in die Knochen und gewährleistet so, dass sich das Kalzium nicht im Gewebe, in den Blutgefäßen oder in Form von Nierensteinen ablagert.

Wir raten Ihnen, alle sechs Monate Ihren Vitamin-D-Spiegel zu überprüfen. Entsprechende Schnelltests bekommen Sie bei uns in der Apotheke.

Frau nimmt Nahrungsergänzungsmittel für Vitamin D mit einem Glas Wasser, um Mangel im Winter vorzubeugen.

Dr. Theiss Immun Direkt-Spray mit Vitaminen zur Unterstützung des Immunsystems gegen Vitamin-D-Mangel im Winter.


DR. THEISS Vitamin D3 Direkt-Spray in Ihrer Herz-Apotheke am Siegbogen

Wir empfehlen Ihnen das Direkt-Spray von DR. THEISS. Das Spray mit leckerem Zitronen-Orangen- Minzgeschmack vereint hochwertiges Vitamin D3, Vitamin K2 und Sonnenblumenöl in einem Präparat. Es ist dank praktischem Sprühknopf leicht zu dosieren, frei von Alkohol und 100 % vegan. Sie erhalten das Spray über unseren Web-Shop oder bei uns in der Apotheke.

Bei Fragen zur Einnahme und Dosierung, zu weiteren Vitamin-D-Präparaten sowie allgemein zum Thema Vitamin-D-Versorgung beraten wir Sie gerne vor Ort.

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Mit Neurodermitis, Rosacea & Co. gut durch den Winter

Kälte, eisiger Wind, trockene Heizungsluft – gerade für empfindliche Haut ist der Winter eine große Herausforderung. Die extremen Temperaturen und der ständige Wechsel zwischen kalter Außenluft und beheizten Räumen bedeutet für die Haut massiven Stress. Menschen mit Neurodermitis, Rosacea oder anderen Hautproblemen leiden deshalb in der kalten Jahreszeit besonders unter verstärkten Symptomen wie Trockenheit, Juckreiz oder Brennen. Das kann eine ziemliche Belastung für Körper und Seele sein. Wir verraten Ihnen wertvolle Tipps, wie Sie auch mit empfindlicher Haut gut durch den Winter kommen.

Warum ist die kalte Jahreszeit für unsere Haut so belastend?

Der häufige Wechsel zwischen eisiger Kälte und trockener Heizungsluft entzieht der Haut Feuchtigkeit und trocknet sie aus. Die Folge ist eine brüchige und durchlässigere Hautbarriere. Kommt es zu Temperaturen unter 8 Grad, fahren unsere Talgdrüsen die Produktion der Fette (Lipide) stark herunter. Die Lipide sind ein wichtiger Bestandteil der natürlichen Schutzschicht unserer Haut. Werden diese nicht mehr ausreichend produziert, verdunstet das Wasser auf der Hautoberfläche schneller und es kommt zusätzlich zu einem Feuchtigkeitsmangel.

Bei eisigen Temperaturen wird unsere Haut außerdem weniger durchblutet. Die Blutgefäße verengen sich bei Kälte, die gedrosselte Blutzufuhr verhindert eine ausreichende Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen. Durch die geringe Stoffwechselaktivität wird die Hautschutzbarriere geschwächt, wodurch noch mehr Feuchtigkeit verloren geht. Die sowieso schon gereizte Haut wird somit immer empfindlicher und reagiert extrem sensibel auf alle Außenreize. Auch Pusteln, Hautunreinheiten oder das sogenannte Winterekzem können dadurch begünstigt werden.

Nagelneue Hautpflege für Neurodermitis und Rosacea im Winter mit Peeling-Effekt.

So schützen Sie Ihre empfindliche Haut im Winter vor zusätzlichem Stress

Gerade im Winter sollten Menschen mit empfindlicher Haut und Hautproblemen wie Neurodermitis oder Rosacea deshalb zusätzliche Stressfaktoren für die Haut unbedingt meiden. Wir haben die wichtigsten Tipps zusammengestellt, worauf Sie besonders achten sollten.

  • Duschen Sie nicht zu heiß und zu lange
    Auch wenn eine heiße Dusche gerade im Winter verlockend ist – gewöhnen Sie sich an, mit kaltem oder lauwarmem Wasser zu duschen. Denn das heiße Wasser schadet der schützenden Lipidschicht unserer Haut. Juckreiz und Irritationen sind dann vorprogrammiert. Auch ein Bad sollte nicht zu heiß sein und nicht länger als 10 Minuten dauern. Verwenden Sie auf Ihr Hautbild abgestimmte sanft reinigende, beruhigende Pflegeprodukte ohne Duftstoffe oder andere chemische Zusatzstoffe.

  • Sorgen Sie für ein gutes Raumklima
    Überheizen Sie Ihre Räume nicht und lüften Sie mindestens einmal pro Stunde für ein paar Minuten bei weit geöffnetem Fenster. Denn trocknete Heizungsluft ist Gift für Ihre sowieso schon strapazierte Haut. Optimal ist eine Raumtemperatur bis 20 Grad, nachts sollte die Temperatur bei 18 Grad liegen. Stellen Sie außerdem einige Wasserbehälter auf oder neben die Heizung. Durch das langsame Verdunsten des Wassers steigt die Luftfeuchtigkeit im Haus. Schöne Alternativen sind Grünpflanzen wie Zimmerlinden, die viel Feuchtigkeit abgeben. Ein Hygrometer hilft Ihnen, die Temperatur und Luftfeuchtigkeit in den Innenräumen optimal zu steuern.

  • Denken Sie auch im Winter an Sonnenschutz
    Ob zuhause oder im Winterurlaub: Auch in der kalten Jahreszeit ist ein guter Sonnenschutz wichtig, denn die Haut ist nicht an die Sonne gewöhnt und verfügt über wenig Eigenschutz. Außerdem verstärken die Reflexion der Sonne im Schnee und die Kälte die hautschädigenden Effekte der UV-Strahlen. Spezielle Sonnencremes für empfindliche Haut vereinen Schutz vor Sonne und wertvolle Pflege für die Haut.

  • Tragen Sie hautfreundliche Kleidung & „Zwiebellook“
    Empfindliche Haut liebt frische Luft. Tragen Sie deshalb möglichst atmungsaktive Kleidung. Ideal sind Materialien wie Baumwolle, Fleece, Flanell, Seide, Leinen oder Mikrofaser, die angenehm und weich auf der Haut liegen. Wolle, andere raue Stoffe und nicht atmungsaktive Kunstfasern wie Nylon oder Polyester können die Haut zusätzlich reizen. Bewährt hat sich auch der sogenannte „Zwiebellook“. Diesen können Sie bei Bedarf schnell und einfach um eine oder mehrere Schichten reduzieren. So vermeiden Sie starkes Schwitzen unter der Kleidung, was die Haut ebenfalls unnötig reizt. Verzichten Sie außerdem auf unangenehm am Gesicht reibende Kleidung wie kratzende Schals, Rollkragenpullover oder Mützen.

  • Trinken Sie ausreichend
    Unsere Haut wird auch von Innen mit Feuchtigkeit versorgt. Deshalb ist es auch im Winter wichtig, dass wir eine ausreichende Menge Flüssigkeit zu uns nehmen. Die beste Wahl sind gutes Wasser oder ungesüßte Kräutertees.

  • Achten Sie auf einen gesunden Lebensstil
    Gerade bei Problemen mit der Haut sollten Sie nicht nur im Winter darauf achten, dass Sie ausreichend Nährstoffe zu sich nehmen. Wir empfehlen eine gesunde, ausgewogene und ballaststoffreiche Ernährung mit viel frischem und unbehandeltem Obst und Gemüse – am besten aus der Region und in Bio-Qualität. Verzichten Sie außerdem möglichst auf Zucker, Alkohol und Nikotin und bewegen Sie sich regelmäßig an der frischen Luft.

  • Vermeiden Sie Stress
    Stress kann die Symptome vieler Hauterkrankungen verstärken. Lernen Sie, zur Ruhe zu kommen und zu entspannen. Entspannungstherapien, Massagen und Yoga können hier eine gute Unterstützung sein.

  • Regelmäßige Pflege Ihrer Haut
    Gönnen Sie Ihrer strapazierten Haut regelmäßig morgens und abends eine gute Portion Pflege. Bei Hautproblemen empfehlen wir ein intensives und zugleich schonendes Pflegeprogramm, das individuell auf Ihre Haut abgestimmt ist.
Hautpflegeprodukte für Neurodermitis im Winter, um Hautirritationen zu lindern.

Helle Glühbirne mit Strahlen, symbolisiert Tipps zur Hautpflege im Winter bei Neurodermitis und Rosacea.


Beratung & Produkte in Ihrer Herz-Apotheke am Siegbogen:


Sie leiden auch unter Hautproblemen wie Neurodermitis oder Rosacea und sind auf der Suche nach einer hochwertigen Pflege für den Winter? Unser Team und speziell unsere Mitarbeiterin Irina Bleyle kennen die besonderen Aspekte der Dermokosmetik und stehen Ihnen gerne beratend zur Seite.

In unserer Apotheke sowie in unserem Web-Shop erhalten Sie die Produktlinie AtopiControl von Eucerin®, die speziell für sehr trockene Haut und Neurodermitis entwickelt wurde. Wir führen außerdem ein breites Sortiment an hochwertigen medizinischen Pflegeprodukten der Marken CeraVe, Dermasence, Dr. Theiss und La Roche-Posay.

Sprechen Sie uns an und lassen Sie sich professionell beraten.

Bewegung in Siegen

Aktiv ins neue Jahr: mit Spaß & Freude in die Bewegung

Sie haben sich auch vorgenommen, im neuen Jahr aktiver zu werden und sich mehr zu bewegen? Falls Ihnen dazu noch die nötige Inspiration fehlt, haben wir für Sie ein paar Tipps zusammengestellt.

Bewegung an der frischen Luft

Am besten ist natürlich die Bewegung an der frischen Luft. Sie bringt unseren Kreislauf in Schwung, aktiviert Stoffwechsel und Abwehrkräfte und ist der ideale Ausgleich zu unseren meist sitzenden Tätigkeiten zuhause oder im Büro.

  • Wanderungen in Siegen
    Reizvolle Natur, Einblicke in die regionale Kulturgeschichte, großartige Aussichten und seltene Tier- und Pflanzenarten – die abwechslungsreichen Wanderwege rund um Siegen bieten Ihnen Wandergenuss pur.
  • Erlebniswald Historischer Tiergarten Siegen
    Der Erlebniswald im Waldgebiet Tiergarten lädt Sie ein, den Wald aktiv und spielerisch zu erkunden. Bei einem Spaziergang auf einem der Rundwege sorgen zahlreiche Mitmach-Stationen und tolle Ausblicke für ein spannendes und vielfältiges Walderlebnis.

  • Es geht auch ohne Auto
    Wie wäre es, wenn Sie die nächsten Wochen einfach mal das Auto stehen lassen und stattdessen bei kleineren Erledigungen zu Fuß gehen oder mit dem Fahrrad fahren? Die Bewegung und die damit verbundene Entschleunigung tut nicht nur Ihrem Körper gut, sondern auch Ihrem Geist und Ihrer Seele. 

Bewegung zuhause oder im Büro

Workout Siegen

Manchmal haben wir keine Lust, keine Zeit oder keine Möglichkeit, uns draußen zu bewegen. Doch bevor wir dann gar nichts tun, verlagern wir die körperliche Aktivität doch einfach nach innen.

  • Mini-Workouts am Arbeitsplatz
    Lockern Sie Ihren Arbeitsalltag im Büro oder Homeoffice auf, indem Sie Pausen mit Lockerungsübungen oder kleinen Yogaeinheiten einbauen. Sie werden feststellen: Danach läuft es auch mit der Arbeit wieder viel besser!

  • Online-Kurse
    Es gibt inzwischen zahlreiche Angebote für Online-Kurse – vom Yoga, über Pilates und Rückentraining bis hin zu Tanzkursen. Auf vielen Online-Plattformen können Sie sich zudem kostenlose Trainingspläne herunterladen und die Trainingseinheiten per Videoanleitung, zum Beispiel auf YouTube, absolvieren.


Unser Tipp:

Seien Sie kreativ und probieren Sie auch mal was Neues aus. Egal was, wichtig ist, Sie gönnen sich und Ihrem Körper regelmäßig Bewegung. Und gehen Sie das Ganze nicht zu verbissen an. Denn die körperliche Aktivität sollte vor allem eines, nämlich Spaß machen!

Newsartikel-Taoasis-Vanille-Kipferl

Das „Taoasis-Vanille-Orangen-Kipferl“ Rezept

Wer mag sie nicht? Vanille-Kipferl gehören einfach zu Weihnachten!

In unserem wunderbaren und selbst getesteten Vanille-Kipferl Rezept ersetzen wir den Vanillinzucker durch natürliches „Baldini Vanille-Aroma“ von Taoasis und fügen noch ein kleines bisschen Orangen-Aroma dazu.

Das Rezept sollte für 60 Plätzchen reichen, aber Vorsicht: Die Plätzchen sind so verdammt lecker, dass Sie wahrscheinlich noch vor Weihnachten noch einmal nachbacken müssen.

Die Zutaten:

  • 1 Vanilleschote
  • 100 g gemahlene Mandeln (ohne Haut)
  • 275 g + etwas Mehl
  • 120 g Zucker
  • 2 Eigelb (Gr. M)
  • 200 g kalte Butter
  • 6 Tropfen  Vanille Bio-Aroma
  • 3 Tropfen Orange Bio-Aroma
  • 1 Prise Salz
  • 50 g Puderzucker

Und so geht es Schritt für Schritt:

  1. Vanilleschote der Länge nach halbieren und mit einem Messer das Mark herauskratzen. Alle Zutaten zunächst mit dem Knethaken des Rührgeräts, dann mit den Händen, schnell zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und für eine Stunde kaltstellen.
  2. Den Teig für die Vanillekipferl auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche zu drei bis vier Rollen à 1,5 cm Durchmesser formen. Die Teigrollen jeweils in 4–5 cm lange Stücke schneiden.
  3. Die Teigstücke zu Halbmonden formen. Dabei die Enden leicht zusammendrücken, sodass die typische Vanillekipferl-Form entsteht. Die Vanillekipferl im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175 °C/ Umluft: 160 °C/ Gas: Stufe 3) für 10–12 Minuten backen. Sie sind dann fertig, wenn die Spitzen der Kipferl leicht Farbe erhalten haben.
  4. 50 g Puderzucker mit Vanillezucker mischen und sofort über die noch heißen Vanillekipferl sieben. Die Kipferl auf einem Rost oder Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

Lassen Sie es sich schmecken!

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Alternativen zu Zucker

Über kaum etwas wird in letzter Zeit so viel diskutiert wie Zucker.  Laut einer Studie der Princeton Universität macht Zucker süchtig und laut zwei anderer Studien ist Zucker für die zunehmende Fettleibigkeit verantwortlich und steht zudem im Verdacht das Krebsrisiko zu erhöhen. Irgendwie verwundert uns das nicht besonders; vor allem dann wenn man sich die Mühe macht und auf die Zutatenliste des täglichen Einkaufs schaut. In fast 80 % aller abgepackten Lebensmittel ist Zucker enthalten.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt maximal 50 g Zucker pro Tag (ca. 12 Teelöffel) zu sich zu nehmen. Leider liegt der Durchschnitt in Deutschland bei mehr als dem Doppeltem und weltweit ist er sogar mehr als dreimal so hoch.

All diese Nachrichten machen uns nachdenklich und es ist daher sicherlich eine gute Idee den Zuckerkonsum bewusst etwas nach unten zu schrauben. Keine Sorge! Sie müssen jetzt aber keine Panik bekommen, denn das bedeutet nicht, dass Sie ab sofort auf jede süße Leckerei verzichten müssen. Es gibt nämlich zahlreiche süße Alternativen, die wir Ihnen hier vorstellen möchten.

Birkenzucker (Xylit)

Xylit ist ein natürlicher Bestandteil einiger Gemüse- und Obstsorten wie z.B. Blumenkohl, Beeren und Pflaumen. Die industrielle Herstellung erfolgt durch die Veränderung von Holzgummi oder durch die Verwertung von Maiskolbenresten. Birkenzucker hat keine Auswirkung auf Karies und lässt den Blutzucker nicht so stark ansteigen wie herkömmlicher Zucker. Aber Vorsicht! Xylit ist nicht kalorienfrei (ca. 40 % weniger als herkömmlicher Zucker) und bei größeren Mengen kann Xylit zu Blähung und sogar zu schwerem Durchfall führen.

Honig

Honig ist eines der ältesten Süßungsmittel der Welt und wird in der Naturheilkunde schon lange als Heilmittel eingesetzt. Honig ist leicht entzündungshemmend, antibakteriell und antiseptisch. Ein wahres Wundermittel mit herrlichem Geschmack. Leider ist Honig kein geeigneter Zuckerersatz für Diabetiker, da die Auswirkungen auf den Blutzucker ähnlich dem herkömmlichen Zucker sind.
Ganz wichtig für Eltern: Honig enthält ein Bakterium mit dem die Verdauung von Kleinkindern unter 1 Jahr nicht zurecht kommt.

Stevia

Vor 2011 war Stevia vor allem ein Badezusatz. Erst seit diesem Zeitpunkt darf Stevia auch als Lebensmittelzusatz verwendet werden. Stevia wird aus Süßkraut gewonnen, verfügt über keinerlei Kalorien und wirkt sich somit weder auf den Blutzuckerspiegel aus oder verursacht Karies. Stevia hat übrigens einen leicht bitteren Nachgeschmack und sollte mit Vorsicht eingesetzt werden, da es 300- bis 400-mal süßer ist als Zucker

Agavendicksaft

Agaven werden nicht nur bei der Herstellung des Tequilas eingesetzt, sondern bilden auch die Basis des Agavendicksafts oder Agavensirup. Er enthält wertvolle Vitamine und Mineralstoffen und ist zudem gut für Veganer geeignet. Leider führt der hohe Fructoseanteil jedoch auch dazu, dass sich bei übermäßigem Konsum die Blutfettwerte negativ verändern, die Leber verfettet und eine Insulinresistenz auftreten kann.

Erythryt

Wie der Birkenzucker auch ist Erythrit ein Zuckeraustauschstoff, der in Erdbeeren, Birnen, Melonen und Trauben vorkommt. Industriell wird er allerdings aus Mais und Pilzen hergestellt. Ähnlich wie bei Xylith sollte man auch hier mit der Menge ein etwas vorsichtig agieren, da auch hier Blähungen und Durchfall auftreten können.

Kokosblütenzucker

Sie haben Lust auf einen Zuckerersatz mit einem besonders karamelligen Geschmack? Dann ist Kokosblütenzucker genau das Richtige für Sie. Er wird aus dem Nektar der Kokosblütenpalmen gewonnen und enthält Vitamine und Mineralstoffe wie Magnesium, Eisen und Zink. Leider ist er mit 20 Euro pro Kilo jedoch recht teuer und enthält ähnlich wie der Agarvendicksaft viel Fructose. Kokosblütenzucker ist eine gute Alternative zu normalem Industriezucker, jedoch bestehen hier die gleichen Risiken.

Datteln

Reich an Vitamin A und B, Kalium und Magnesium, sind Datteln ein wahres Superfood! Die Antioxidantien wirken entzündungshemmend und der hohe Ballaststoffanteil regt die Verdauung an. Datteln lassen sich zudem vielfältig einsetzen, sind aber in größeren Mengen kein geeigneter Zuckerersatz für Diabetiker!

Ahornsirup

Wer kennt es nicht das „flüssige Gold“ aus dem kanadischen Ahorn: Ahornsirup. Übrigens nicht nur auf Pancakes superlecker, sondern auch ein guter Zuckerersatz im Tee. Je dunkler das Sirup, desto höher ist der Anteil an Kalzium, Kalium, Magnesium und Eisen. Auch Ahornsirup wirkt antioxidativ und entzündungshemmend. Bitte achten Sie beim Einkauf auf die Zutaten. In Europa ist das kein geschützter Name und manchmal auch einfach nur reines Zuckerwasser…

FAZIT

Es muss nicht immer normaler Zucker sein. Es gibt viele tolle Alternativen, die jedoch auch alle ihre Schattenseiten haben. Am besten ist es einfach den Zuckerkonsum bewusst einzuschränken und das ein oder andere mal die Zutatenliste zu lesen und sich dabei zu fragen, ob es wirklich notwendig ist, dass die Wurst bis zu 15% Zucker enthält oder ob es wirklich ein Softdrink wie Cola sein muss. Damit ist schon viel gewonnen. 🙂

 

Newsartikel-WegmitdemWinterspeck-01_2019

Weg mit dem Speck

 

Das Hemd wird eng, die Hose kneift, und wenn Sie sich hinsetzen, wölbt sich das ein oder andere Speckröllchen unangenehm über den Bund? Die Waage im Badezimmer führt ein verwaistes Leben, weil man sich gar nicht mehr traut sie zu benutzen. Die Bikinifigur ist etwas, was man leider nur noch im Fernsehen sieht. Alle Jahre wieder kommt das leidige Thema: Weg mit dem Winterspeck, so schnell, einfach und dauerhaft wie möglich.

Sie können jetzt natürlich schnell zum Kiosk gehen und sich ein Heftchen kaufen in dem die nächste Superdiät der Stars angepriesen wird, oder Sie lesen diesen Artikel und schon fast vom Lesen alleine purzeln die Pfunde.

Weniger Kalorien

 

Um unser Körpergewicht zu reduzieren, müssen wir mehr Energie verbrauchen, als wir zu uns nehmen. Das ist leider so. Omas Schweinebraten würde uns überhaupt nicht schaden, wenn wir 10 Stunden am Tag hart körperlich arbeiten. Aber bei den heutzutage oft üblichen Bürojobs bauen wir Stück für Stück mehr Hüftgold auf.

Grundsätzlich stehen uns drei Möglichkeiten zur Verfügung, um die Kalorienzunahmen zu reduzieren.

  1. Wir nehmen weniger Fett zu uns
  2. Wir reduzieren die Kohlenhydrate
  3. Oder wir kombinieren beides und reduzieren Fett und Kohlenhydrate

Alle drei Lösungen führen laut einer Studie des „Archives of Internal Medicine“ auf längere Sicht zum Erfolg. Die Entscheidung liegt also bei uns.

Unser Ziel sollte es sein – sofern wir ca. 0,5 kg pro Woche abnehmen wollen – jeden Tag 500 Kalorien einzusparen. Das gelingt am einfachsten, indem wir unser Ernährungsverhalten dauerhaft verändern und dieses im besten Fall auch noch mit Sport kombinieren. Wichtig ist jedoch in allen Fällen, dass wir genügend Eiweiß zu uns nehmen. Eine gute Faustregel lautet hierbei ca. 1 Gramm Eiweiß pro Kilo-Körpergewicht. So wird verhindert, dass sich unsere Muskeln abbauen.

Intermittierendes oder Intervall-Fasten

 

Viele Methoden führen zum Ziel. Eine zuverlässige Variante ist es dabei einfach eine Mahlzeit am Tag wegzulassen – sei es das Abendessen, das Mittagessen oder das Frühstück. Am Ende nehmen wir auch auf diese Weise weniger Kalorien zu uns und nehmen nachhaltig ab.

Natürlich sollte man bei den restlichen Mahlzeiten jetzt nicht einfach doppelt so viel essen ????, denn dann ist der Effekt wohl eher anders als man es sich wünscht. Die längeren Pausen zwischen den Mahlzeiten wirken sich positiv auf den Stoffwechsel aus und der Blutzuckerspiegel bliebt stabil. So bleibt unsere Fettverbrennung aktiv und stabil.

Vorsicht! Bitte verwechseln Sie Intervall-Fasten nicht mit Heilfasten – Heilfasten ist nur etwas für durchweg fitte und gesunde Menschen und dient zur Entgiftung und nicht zur Gewichtsabnahme.

Trinken Sie viel Wasser.

 

Eigentlich logisch: Wasser erhöht das Volumen im Magen und bewirkt dadurch, dass wir schneller ein Sättigungsgefühl erreichen können. Studien zeigen, dass mehr als eine halbe Million Jugendliche in den USA vor Übergewicht bewahrt werden könnten, wenn kostenlose Wasserspender in den Kantinen oder den Cafeterien aufgestellt würden, und jeder ein Glas Wasser zur Mahlzeit zu sich nehmen würde.

Jetzt aber bitte nicht einfach Nahrung durch Wasser ersetzen!!! ????

Weniger ist mehr.

 

Würden wir die „Herr der Ringe“-Diät der Hobbits machen, würden wir ca. sieben bis neun Mahlzeiten pro Tag zu uns nehmen. Wenn wir uns kurz an den Punkt Intervall-Fasten erinnern, kann das nicht wirklich zielführend sein. Die „Adventist Health Study 2“ mit über 95.000 Teilnehmern aus den USA und Kanada zeigt, dass der Stoffwechsel von langen Pausen zwischen den Mahlzeiten profitiert. Das bedeutet zwei Mahlzeiten wären optimal. So hat der Körper ausreichend Zeit, die zugeführte Nahrung zu verarbeiten.

Sollte uns zwischendrin der Heißhunger packen, können wir uns mit proteinreichen Snacks ohne Zucker helfen: Nüsse, gekochte Eier, Buttermilch oder ein Joghurt.

In Bewegung bleiben

 

Sie haben es sicherlich geahnt: Der Schlüssel für gesunde und nachhaltiges abnehmen ist nicht nur die Ernährung umzustellen, sondern Sie müssen sich auch mehr bewegen. Durch Sport und Bewegung erhöhen wir den Kalorienverbrauch und stärken unsere Muskulatur.

Ideal wäre eine Kombination aus Ausdauer- und Krafttraining. So heizen wir der körpereigenen Verbrennung richtig ein. Suchen Sie sich Sportarten nach Ihrer körperlichen Konstitution aus. Sie müssen ja nicht gleich Marathonläufer oder Langstreckenschwimmer werden. Setzen Sie sich kleine Ziele und wenn Sie diese erreicht haben, setzen Sie sich das nächste Ziel. So bleiben Sie motiviert bei der Sache.

Nutzen Sie Ihr Smartphone und lassen Sie Ihre Schritte zählen (10.000 pro Tag wären super) und dokumentieren Sie Ihre Fortschritte. Das hebt die Laune und zeigt Ihnen den Erfolg, auch wenn Sie es körperlich noch nicht spüren.

Kleiner Tipp: Mit dem Auto zum Fitnesscenter fahren und dort an der der Bar einen „PowerBar“ essen, ist noch kein Sport. ????

Wenn Sie diese Tipps befolgen und Sie die Möglichkeit haben, Ihr Stress-Level durch autogenes Training oder Meditation nach unten zu fahren, dann steht Ihrer Traumfigur nichts mehr im Weg. Wir wünschen Ihnen viel Spaß und freuen uns auf Ihre Erfolgsstories.