Gesund durch die Übergangszeit – 8 Tipps für ein starkes Immunsystem
Noch herrschen tagsüber sommerliche Temperaturen. Doch die Nächte werden langsam kühler und die Tage spürbar kürzer. Der Herbst kündigt sich an… Jetzt ist der optimale Zeitpunkt, unser Immunsystem zu pushen. Denn gerade in der Übergangszeit wird unser Körper, der noch im Sommermodus steckt, stark beansprucht und somit anfälliger für Atemwegsinfektionen und andere Krankheiten. Mit einem starken Immunsystem haben Grippeviren und Co. weniger Chance.
Trinken ist lebensnotwendig
Unser Körper besteht je nach Geschlecht und Alter zu 50 bis 80 Prozent aus Wasser. Das Wasser ist in allen Zellen, Organen und Körperflüssigkeiten enthalten und erfüllt viele lebensnotwendige Aufgaben, vom Transport von Nährstoffen und Stoffwechselprodukten bis hin zur Regulation unserer Körpertemperatur. In unserem Körperwasser befindet sich eine Vielzahl verschiedener Elektrolyte, unter anderem Mineralstoffe, Spurenelemente und Salze. Zu den wichtigsten Elektrolyten gehören Kalium, Magnesium, Natrium, Calcium, Phosphor und Chlorid.
Wir scheiden täglich bis zu drei Litern Wasser aus – über die Atmung, den Urin, den Stuhl und den Schweiß. Um diesen Verlust auszugleichen, müssen wir unserem Körper regelmäßig Flüssigkeit und Elektrolyte in Form von Getränken und fester Nahrung zuführen.
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt, täglich mindestens 1,5 Liter zu trinken. Am besten Wasser oder andere kalorienfreie Getränke wie ungesüßten Tee.
Warum ist Trinken beim Sport besonders wichtig?
Wenn wir uns sportlich oder anderweitig körperlich betätigen und ins Schwitzen geraden, scheidet unser Körper Flüssigkeit über den Schweiß aus. Dieser verdampft auf der Haut und entzieht dem Körper überschüssige Wärme. So wird verhindert, dass der Körper überhitzt.
Gleichen wir diesen zusätzlichen Verlust an Flüssigkeit nicht aus, kommt es zu einer Dehydrierung. Schon ein Flüssigkeits- und Elektrolyteverlust von 2 bis 4 Prozent unseres Körpergewichts kann dabei zu einer merklichen Leistungsminderung führen. Beim Sport sollten wir deshalb besonders viel Flüssigkeit zu uns nehmen.
Wieviel sollten wir bei Sport trinken?
Wieviel Trinken beim Sport sinnvoll ist, hängt schlichtweg davon ab, wieviel Wasser wir durch das Schwitzen verlieren. Dies hängt wiederum von mehreren Faktoren ab: der Sportart, der Dauer und Intensität des Trainings, der körperlichen Konstitution, der Außentemperatur sowie der Luftfeuchtigkeit.
Grundsätzlich gilt: Wir sollten pro Stunde mindestens 500 ml eines entsprechenden Sportgetränks zu uns nehmen. Je intensiver die Belastung und je höher die Umgebungstemperatur und Luftfeuchtigkeit, desto mehr müssen wir trinken.
Einfache Formel zur Berechnung des Flüssigkeitsverlusts
Flüssigkeitsverlust (l) = Gewicht vor dem Sport (kg) – Gewicht nach dem Sport (kg) + Getränkezufuhr während dem Sport (kg oder l)
Diese Formel ist eine gute Hilfe, um sich einen individuellen Trinkplan für längere Trainingseinheiten oder Wettkämpfe zu berechnen. Denn: Nur bei einer optimalen Flüssigkeitszufuhrt (Rehydrierung) ist unser Körper voll leistungsfähig.
Das adäquate Sportgetränk
Doch was ist das richtige Getränk? Ein Sportgetränk sollte mehrere Aufgaben erfüllen: Es muss den Flüssigkeits- und Elektrolyteverlust ausgleichen und schnell aufgenommen werden können. Dies ist vor allem dann wichtig, wenn wir länger als 45 Minuten trainieren.
Unser Körper kann während der einer sportlichen Betätigung ausschließlich Wasser, Salz und Kohlenhydrate verwerten. Ein Sportgetränk sollte deshalb einen entsprechenden Salz- und Kohlenhydratgehalt aufweisen.
- Das ideale Sportgetränk enthält einen Natriumanteil (Natrium = Salz) von 500 mg pro Liter sowie weitere Elektrolyte wie Magnesium, Kalium oder Calcium, die bei der Regulierung der Nerven und der Muskelfunktion eine wichtige Rolle spielen.
- Bei längerem und intensivem Training sowie bei einer Sport-assoziierten Krampfanfälligkeit sollten wir außerdem Kohlehydrate zu uns nehmen, um einer Ermüdung der Muskeln vorzubeugen. Maltodextrin ist dabei das Kohlenhydrat der Wahl. Kurzkettige Zucker wie Saccharose oder Fruktose sind ungeeignet.
Adäquate Getränke, die all dies erfüllen, sind mineralisierte Mineralwasser, isotonische Sportgetränke oder Fruchtsaftschorlen mit einer Mischung aus Saft, natriumreichem Mineralwasser und beigemischtem Maltodextrin. Natürlich sollte das Getränk auch den persönlichen Geschmack treffen!
Übrigens: Trinken Sie während des Sports niemals reines Wasser! Denn das würde den Körper nur zusätzlich „entsalzen“. Vorsicht auch bei alkoholischen Getränken nach dem Sport: Diese entziehen dem Körper zusätzlich Flüssigkeit und behindern die Regeneration der Muskeln.
Mythos Magnesium
Durch das vermehrte Schwitzen beim Sport verlieren wir vor allem Natriumchlorid, also Salz, allerdings keine nennenswerten Mengen an Magnesium. Entgegen der landläufigen Meinung benötigen wir beim Sport deshalb nicht grundsätzlich mehr Magnesium. Eine zusätzliche Einnahme von Magnesium ist nur notwendig, wenn ein zellulärer Magnesiummangel vorliegt. Wenn auch außerhalb sportlicher Belastungen Muskelkrämpfe auftreten, sollten wir unseren Magnesiumspiegel bestimmen lassen.
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Gesund durch die Übergangszeit –
8 Tipps für ein starkes Immunsystem
Noch herrschen tagsüber sommerliche Temperaturen. Doch die Nächte werden langsam kühler und die Tage spürbar kürzer. Der Herbst kündigt sich an… Jetzt ist der optimale Zeitpunkt, unser Immunsystem zu pushen. Denn gerade in der Übergangszeit wird unser Körper, der noch im Sommermodus steckt, stark beansprucht und somit anfälliger für Atemwegsinfektionen und andere Krankheiten. Mit einem starken Immunsystem haben Grippeviren und Co. weniger Chance.
Im Herbst wird unser Immunsystem so richtig gefordert. Denn in der Übergangszeit hat unser Organismus einiges zu tun, sich nach den Sommermonaten an das oftmals feuchtkalte Wetter und die teilweise starken Temperaturschwankungen anzupassen. Der Grund: Durch den Wechsel zwischen Warm und Kalt und die trockene Luft in beheizten Räumen wird unsere Nasen- und Rachenschleimhaut nicht mehr ausreichend durchblutet. Die Folge: Die Schleimhaut trocknet aus und wird anfälliger für Krankheitserreger. Unser körpereigenes Abwehrsystem läuft dann auf Hochtouren und ist schnell geschwächt. Dazu kommt, dass die Haut durch das fehlende Sonnenlicht zu wenig Vitamin D bildet, was das Immunsystem zusätzlich belastet.
Auch akute oder chronische Krankheiten sowie Lebensgewohnheiten wie wenig Bewegung, einseitige Ernährung, Stress, Rauchen oder zu viel Alkohol können sich negativ auf unser Immunsystem auswirken. Den Lauf der Jahreszeiten und das Wetter können wir natürlich nicht beeinflussen. Unseren Lebensstil allerdings schon. Mit folgenden Tipps bringen Sie Ihr Immunsystem auf Trab:
1) Eine bewusste Ernährung
Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist natürlich immer wichtig und empfehlenswert. Denn ein starkes Immunsystem benötigt Nährstoffe. Vor allem in der Übergangszeit sollten Sie besonders darauf achten, dass Sie genügend Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe zu sich nehmen. Wir empfehlen eine abwechslungsreiche Ernährung mit möglichst viel frischem und unbehandeltem Obst und Gemüse, am besten aus der Region und in Bio-Qualität.
2) Viel trinken
Auch in der kälteren Jahreszeit sollten Sie auf einen guten Flüssigkeitshaushalt achten. Empfohlen werden täglich etwa eineinhalb Liter Wasser oder ungesüßter Tee. Die Flüssigkeit hilft, die Nasen- und Rachenschleimhäute sowie die Bronchien feucht zu halten und Bakterien und Viren aus dem Mund zu spülen. Unser Tipp für kalte Tage: Eine heiße Suppe wärmt nicht nur von innen, sondern hat auch einen positiven Effekt auf die Gesundheit.
3) Bewegung an der frischen Luft
Auch wenn das trübe Wetter draußen nicht unbedingt dazu einlädt – regelmäßige Bewegung an der frischen Luft sollte weiterhin auf Ihrem Wochenplan stehen. Natürlich mit adäquater, an die Temperaturen angepasster Kleidung. Vor allem leichtes Ausdauertraining regt die Durchblutung an und bringt Stoffwechsel und Kreislauf in Schwung. Extremtraining oder Hochleistungssport sollten Sie bei niedrigen Temperaturen allerdings vermeiden.
4) Ausreichend Schlaf
Ausreichender und vor allem erholsamer Schlaf wirkt sich positiv auf das Wohlbefinden aus und stärkt die Abwehrkräfte. Denn während des Schlafens regeneriert unser Körper. Eine angenehme Schlafumgebung, der Verzicht auf Alkohol und Koffein vor dem Zubettgehen sowie Einschlafrituale wie regelmäßige Bettgehzeiten, Entspannungsübungen oder eine Tasse beruhigender Tee fördern das Ein- und Durchschlafen.
5) Stress vermeiden
Zu viel Stress belastet nicht nur die Psyche, sondern auch unseren Körper. Die Folge: ein angegriffenes Immunsystem. Ein gutes Stressmanagement unterstützt Sie dabei, besser mit Stress umzugehen. Gönnen Sie sich regelmäßig Pausen und Erholungsphasen. Wenn es Ihnen schwerfällt zu entspannen, kann das Erlernen einer Entspannungsmethode wie Yoga oder Qi Gong hilfreich sein.
6) Wechselduschen und Sauna
Mit regelmäßigen Saunabesuchen oder Wechselduschen bereiten Sie Ihren Organismus optimal auf die kalte Jahreszeit vor. Der Wechsel zwischen Heiß und Kalt trainiert die Blutgefäße und verbessert den Kreislauf und die Wärmeregulation. Ein gestärktes Herz-Kreislauf-System und Immunsystem sind die positive Folge. Wenn Sie allerdings schon angeschlagen sind oder bereits einen Infekt haben, sollten Sie bis zur Genesung auf den Besuch einer Sauna verzichten.
7) Zwiebellook tragen
Kennen Sie das auch? Gerade bei den stark wechselhaften Temperaturen im Herbst ist es oftmals schwierig, sich angemessen zu kleiden. Die Bluse zu dünn, der Pullover zu dick… Der gute alte Zwiebellook ist hier die perfekte Lösung. So sind Sie auf jede Temperatur optimal vorbereitet.
8) Stoßlüften
Wenn unser Körper noch nicht richtig an die kühleren Außentemperaturen gewöhnt ist, sollten Sie darauf achten, dass die Innenräume nicht überheizen werden. Die trockene Heizungsluft senkt drastisch die Luftfeuchtigkeit und trocknet so Ihre Schleimhäute aus. Wir empfehlen, mindestens einmal pro Stunde für ein paar Minuten den Raum bei weit geöffnetem Fenster zu lüften.
Lachen ist die beste Medizin.
In der bekannten Redensart steckt viel Wahres. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Lachen tatsächlich viele positive Auswirkungen auf unseren Körper hat. Es baut unter anderem Stress ab, stärkt das Herz-Kreislauf-System und erhöht die Aktivität einiger Abwehrzellen.
Auch wenn es – gerade in der jetzigen Zeit – nicht immer leicht ist, vergessen Sie also das Lachen nicht. Das Leben wird dadurch nicht nur ein wenig leichter, Sie tun damit auch Ihrem Immunsystem etwas Gutes!
Beratung & Produkte zur Stärkung des Immunsystems
In unserer Apotheke und in unserem Web-Shop erhalten Sie viele Produkte zur Stärkung der Abwehrkräfte. Sprechen Sie uns an und lassen Sie sich von unserem Apothekenteam beraten, wie Sie Ihr Immunsystem auf den Herbst vorbereiten können.
Müde und schwere Beine?
Tipps & Services aus Ihrer Herz-Apotheke
Leiden Sie auch hin und wieder unter schweren, müden oder geschwollenen Beinen? Keine Sorge, Sie sind mit diesem Problem nicht alleine. Millionen Menschen haben regelmäßig derartige Beschwerden, vor allem bei wärmerem Wetter und abends. Schwere Beine können die Folge von überlasteten, an sich gesunden Venen sein. Sie können aber auch auf eine beginnende Venenerkrankung hinweisen. In letzterem Fall kommen meist weitere Symptome wie Kribbeln, Jucken, stechende Schmerzen, Besenreiser oder Krampfadern hinzu. Wenn Sie häufig Probleme mit den Beinen haben, sollten Sie dies deshalb bei einem Arzt abklären lassen.
Wenn sich das Blut staut
Unsere Venen leisten täglich Schwerstarbeit. Sie transportieren etwa 7.000 Liter Blut von den Füßen zurück zum Herzen – und das gegen die Schwerkraft. Wenn wir unsere Muskeln anspannen, zum Beispiel beim Laufen, Radfahren oder Schwimmen, übt die sogenannte Muskelpumpe automatisch Druck auf die Venen aus und bewirkt, dass das Blut leichter weitertransportiert wird. Sitzen oder viel Stehen sind dagegen Gift für unsere Venen.
9 einfache Maßnahmen gegen schwere und müde Beine
Mit folgenden einfachen Maßnahmen können Sie Ihren Venen etwas Gutes tun sowie müden und schweren Beinen vorbeugen:
- Machen Sie regelmäßig kalte Güsse oder Wechselduschen
- Legen Sie möglichst oft die Beine hoch, das erleichtert den Rückfluss des Blutes aus den Beinvenen
- Vermeiden Sie langes Sitzen oder stehen und schlagen Sie bei Sitzen die Beine möglichst nicht übereinander
- Bewegen Sie sich mindestens 30 Minuten täglich, um die Durchblutung anzuregen und die Muskelpumpe zu trainieren
- Bauen Sie spezielle Venengymnastik in Ihren Alltag ein (z. B. Auf- und Abwippen oder Kreisen der Füße)
- Tragen Sie an den Beinen lockere Kleidung und möglichst flache Schuhe
- Bauen Sie Übergewicht ab, denn zu viel Gewicht belastet Venen und Kreislauf
- Trinken Sie ausreichend, am besten Wasser oder ungesüßten Tee
- Auf Saunagänge, heißes Duschen und ausgedehnte Sonnenbäder sollten Sie ebenso verzichten wie auf Rauchen und übermäßigen Alkoholkonsum
Pflanzliche Unterstützung & Kompressionstherapie in Ihrer Herz-Apotheke
Bei müden und schweren Beinen oder Problemen mit den Venen können kühlende Salben und Gels die Schmerzen lindern, Schwellungen reduzieren und die Durchblutung anregen. Bewährt haben sich hier zum Beispiel Präparate mit Auszügen aus Rosskastanien oder rotem Weinlaub.
Die sogenannten Stützstrümpfe und Kompressionsstrümpfe üben durch ihre besondere Webart von außen Druck auf die erweiterten Venen aus. Sie unterstützen damit den Blutrückfluss. Neben den freiverkäuflichen Strümpfen gibt es individuell angepasste Kompressionsstrümpfe, die bei Venenerkrankungen vom Arzt auf Rezept verordnet werden. Doch keine Sorge: Die modernen Stütz- und Kompressionsstrümpfe haben mit den früheren „Gummistrümpfen“ nichts mehr gemeinsam. Durch unterschiedliche Materialien und Farben sind diese auf den ersten Blick kaum mehr von normalen Strümpfen zu unterscheiden.
Unser Angebot für Sie:
Wir führen ein umfangreiches Sortiment an modischen Stütz- und Kompressionsstrümpfen. Außerdem unterstützen Sie unsere speziell ausgebildeten Venenfachberaterin beim Vermessen Ihrer Beine und bei der Auswahl der passenden Strümpfe. Darüber hinaus bieten wir Venenmessungen sowie eine Venenberatung an.
Das Vermessen der Beine erfolgt am frühen Vormittag. Nur so ist gewährleistet, dass die Kompressionsstrümpfe exakt passen und ihre Wirkung richtig entfalten können. Unsere Mitarbeiterinnen benötigen für die Messung in der Regel 10 bis 15 Minuten. Auf Wunsch können wir die Messung auch gerne bei Ihnen Zuhause oder in einer Pflegeeinrichtung durchführen. Vereinbaren Sie dafür am besten einen persönlichen Termin.
Mama, Papa, mir ist so schlecht …
Tipps gegen Reiseübelkeit bei Kindern
Kennen Sie diese Szene auch? Das Auto ist gepackt und los geht die fröhliche Reise. Doch bald wird es auf dem Rücksitz immer stiller und irgendwann meldet sich eine klägliche Stimme von hinten: „Mama, Papa – mir ist so schlecht.“ Die Reiseübelkeit bei Kindern zeigt sich vor allem bei längeren Autofahrten. Doch wie kommt es überhaupt dazu und was können wir dagegen tun? Wir zeigen Ihnen in diesem Beitrag, warum es vor allem Kindern beim Autofahren schlecht wird und wie Sie der Reiseübelkeit bei Ihren Kleinen effektiv vorbeugen können.
Wie entsteht eine Reiseübelkeit?
Reiseübelkeit entsteht durch widersprüchliche Informationen, die unser Gehirn verarbeiten muss. Da wir uns während einer Autofahrt kaum bewegen, denkt unser Gleichgewichtssystem, wir stehen still. Unsere Augen hingegen nehmen wahr, dass wir uns mit dem Auto bewegen. Auf diesen Widerspruch reagieren Gehirn und Körper mit Stress, der sich insbesondere durch Übelkeit äußert. Die Reisekrankheit, fachsprachlich Kinetose genannt, entsteht also nicht in unserem Magen-Darm-Trakt, sondern im Gehirn. An sich ist sie völlig harmlos, allerdings kann sie für die Betroffenen sehr unangenehm sein. Der Hang zur Reiseübelkeit ist bei jedem Menschen unterschiedlich ausgeprägt. Sie kann auch Erwachsene treffen, besonders häufig kommt sie allerdings bei Kindern vor.
Warum sind vor allem Kinder von Reiseübelkeit betroffen?
Da das Gleichgewichtsorgan bei Kindern noch nicht vollständig entwickelt ist, reagiert dieses besonders empfindlich. Fachleuten zufolge kann auch die noch nicht abgeschlossene Entwicklung des Gehirns ein Grund dafür sein, warum es Kindern häufiger beim Autofahren schlecht wird als Erwachsenen. Säuglinge leiden übrigens selten unter Reiseübelkeit. Denn erst ab dem zweiten Lebensjahr sind die optischen Eindrücke mit Bewegungserfahrungen gekoppelt. Je älter ein Kind wird, desto mehr lässt die unangenehme Reaktion in der Regel nach.
Symptome der Reisekrankheit
Meist kündigt sich eine Reiseübelkeit bei den Kleinen durch verschiedene Vorboten an. Wenn Sie bereits auf die typischen ersten Anzeichen achten, können Sie Ihrem Kind rechtzeitig helfen. Erste Warnsignale einer aufkommenden Reiseübelkeit sind Schläfrigkeit, häufiges Gähnen und eine vermehrte Speichelbildung. Bemerken Sie bei Ihrem Kind kalten Schweiß auf der Stirn oder klagt es über Kopfschmerzen, wird es sich mit großer Wahrscheinlichkeit bald übergeben müssen.
Dauert die Reise länger und werden keine Maßnahmen unternommen, können neben Übelkeit und Erbrechen weitere Symptome dazukommen: Schwindel, Blässe im Gesicht, niedriger Blutdruck, starkes Herzklopfen und eine schnelle Atmung.
So können Sie einer Reiseübelkeit bei Ihren Kindern vorbeugen
Auch Ihrem Kind wird es beim Autofahren schnell schlecht? Dann sollten Sie folgende Punkte vor und währen der Autofahrt beachten:
- Verlegen Sie die Autofahrt möglichst in die Nachtstunden. So kann Ihr Kind in Ruhe schlafen. Der Vorteil: Während des Schlafes ruht auch der Gleichgewichtssinn. Am besten lassen Sie Ihr Kind sitzend mit einem Nackenhörnchen schlafen. Denn auch Liegen kann Übelkeit fördern.
- Machen Sie regelmäßig Pausen, in denen Sie alle gemeinsam frische Luft schnappen können. Das tut nicht nur den Kleinen gut, sondern auch Ihnen selbst.
- Kleine, fettarme Snacks wie beispielsweise Obst- oder Gemüsestückchen oder dünn belegte Brote sind der ideale Reiseproviant für eine lange Autofahrt. So bleibt der Magen nicht leer, wird aber auch nicht überfordert.
- Beschäftigen Sie die Kinder mit Unterhaltung, spannenden Hörbüchern, Suchspielen wie „Ich sehe was, was Du nicht siehst“ oder Musik. Das hilft nicht nur gegen Langeweile während der Fahrt, sondern kann auch von der Übelkeit ablenken. Filme schauen, Videospiele oder Lesen sollten die Kinder allerdings vermeiden, denn das kann die Reiseübelkeit fördern. • Kinder, denen schnell schlecht wird, sollten auf der Rückbank in der Mitte sitzen und den Blick möglichst nach vorne in die Ferne richten.
- Planen Sie Ihre Route im Vorfeld und vermeiden Sie längere kurvenreiche Strecken. Auch eine achtsame, vorausschauende Fahrweise kann helfen, dass es erst gar nicht zu einer Reiseübelkeit kommt.
Zu spät? Das können Sie gegen Reiseübelkeit bei Ihren Kindern tun
Doch manchmal passiert es einfach – Ihrem Kind ist es doch so richtig schlecht. Vor allem bei heißen Temperaturen, wenn es im Auto so richtig stickig wird, kann dies trotz aller Vorsichtsmaßnahmen vorkommen. Bewahren Sie Ruhe, öffnen Sie die Fenster und steuern Sie den nächsten Parkplatz an. Dort sollte Ihr Kind etwas herumlaufen oder sich eine Weile mit geschlossenen Augen hinlegen. Auch Salzstangen, Cracker oder Zwieback mit stillem Wasser oder Tee können bei starker Übelkeit Linderung schaffen. Optimalerweise haben Sie auf längeren Fahrten immer eine Brechtüte parat.
Sie sind mit dem Flugzeug oder Schiff unterwegs?
Bei Flugreisen mit Kindern sollten Sie schon bei der Wahl der Sitzplätze mittdenken. So finden auf den Plätzen in Höhe der Tragflächen die wenigsten Bewegungen statt. Bei Schifffahrten sollten Sie sich mit Ihren Kindern möglichst am Außendeck an der frischen Luft aufhalten. Wenn Sie die Nacht auf dem Schiff verbringen, wählen Sie am besten eine Kabine auf dem untersten Deck in der Mitte des Schiffes. Dort liegt das Schiff am ruhigsten im Wasser.
Beratung & Produkte gegen Reiseübelkeit in Ihrer Herz-Apotheke am Siegbogen
In unserer Apotheke sowie in unserem Web-Shop erhalten Sie bewährte Produkte gegen Reiseübelkeit bei Kindern wie zum Beispiel Vomex A®. Sie haben Fragen? Kommen Sie einfach bei uns in der Apotheke vorbei und lassen Sie sich professionell beraten.
Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie einen schönen, erholsamen Urlaub!
Für kleine und ältere Sonnenfans: Sonnenschutz-Tipps aus Ihrer Herz-Apotheke
Wussten Sie, dass die nachhaltigsten Sonnenschäden an unserer Haut bereits in der Kindheit entstehen? Es ist erwiesen, dass jeder Sonnenbrand in der Kindheit die Haut nicht nur schneller altern lässt, sondern auch das Risiko erhöht, irgendwann an Hautkrebs zu erkranken. Da sich der natürliche Eigenschutz der Haut in den ersten Lebensjahren erst entwickelt, ist die Haut von Säuglingen und Kleinkindern besonders sonnenempfindlich. Gleichzeitig verbringen unsere Kleinen viel mehr Zeit im Freien als wir Erwachsenen. Sie sind damit der UV-Strahlung in besonderem Maße ausgesetzt. Gerade für Kinder sind deshalb ein achtsamer Umgang mit der Sonne und ein guter Sonnenschutz ein absolutes Muss.
Doch nicht nur bei den Kleinen – auch mit zunehmendem Alter wird unsere Haut wieder empfindlicher gegenüber UV-Strahlung. Senior:innen ab 65 Jahren sollten deshalb ebenfalls besonders auf ausreichenden Sonnenschutz achten. Denn ab diesem Alter werden die schützenden Hautpigmente nur noch sehr langsam gebildet. Ältere Menschen holen sich deshalb schneller einen Sonnenbrand. Sonnenbrände vergehen bei ihnen auch langsamer. Die Einnahme verschiedener Medikamente kann dies noch verstärken.
Sowohl Kinder, als auch Senior:innen sollten deshalb viel Wert auf einen guten Sonnenschutz legen und dabei unsere folgenden Tipps beherzigen:
- Halten Sie sich möglichst wenig in der direkten Sonne auf. Schatten bietet hier den besten Schutz, vor allem um die strahlungsintensive Mittagszeit zwischen 11 und 15 Uhr. Kinder unter sechs Monaten sollten niemals der direkten Sonne ausgesetzt werden.
- Den besten und einfachste Sonnenschutz erreichen Sie mit der richtigen Kleidung, Kopfbedeckung und Schuhen. Weite, luftige Kleidungsstücke –am besten eine spezielle UV-Schutz- oder dunkle, dicht gewebte Kleidung, sowie ein Sonnenhut mit breiter Krempe oder eine Schirmmütze sind das ideale Sommeroutfit für Klein und Groß.
- Eine Sonnenbrille beugt Augenschäden wie Linsentrübung oder Netzhautschäden vor. Achten Sie dabei auf Prüfsiegel wie CE-Zeichen und Zeichen „UV 400“, auch bei Sonnenbrillen für Kinder.
- Schützen Sie regelmäßig alle unbedeckten Hautstellen vor den UV-Strahlen, auch im Schatten. Für die zarte Kinderhaut gibt es speziellen Sonnenschutz mit einem hohen Lichtschutzfaktor (LSF 30). Auch Senior:innen sollten im Sommer immer auf ausreichend guten Schutz mit einer auf den individuellen Hauttyp angepassten Sonnencreme achten.
Geeigneten Sonnenschutz finden Sie hier:
Online-Shop der Herz-ApothekeSommer, Sonne, Schutz – so macht der Sommer auch der Haut Spaß
Endlich ist sie wieder in ihrer vollen Pracht da: Die Sonne! Die warmen Temperaturen machen so richtig Laune und wir verbringen am liebsten viel Zeit im Freien. Und es ist eine Wohltat, die Sonnenstrahlen auf unserem Körper zu spüren. Zu viel UV-Strahlung allerdings schadet der Haut. Ein guter Sonnenschutz kann hier Abhilfe schaffen. Doch welcher Lichtschutzfaktor ist der Richtige? Und muss ich auch eine wasserfeste Sonnencreme nach dem Schwimmen erneut auftragen? Wir beantworten die häufigsten Fragen und erklären Ihnen, wie Sie sich am besten vor den Sonnenstrahlen schützen.
Warum schadet uns zu viel Sonne?
Trifft Sonnenlicht auf unsere Haut, bilden die dortigen Pigmentzellen Melanin. Der körpereigene Farbstoff sorgt nicht nur für knackige Bräune, er dient den tieferliegenden Hautzellen auch als Schutz gegen die aggressive UV-Strahlung. Denn er wandelt einen großen Teil der Strahlungsenergie in Wärme um und verhindert damit Schäden an den Hautzellen. Je nach Hauttyp ist die Produktion von Melanin unterschiedlich stark ausgeprägt. Helle Haut produziert weniger Melanin und reagiert auf intensive Sonneneinstrahlung entsprechend empfindlicher als dunkle Haut.
Kann ich mich ungeschützt in der Sonne aufhalten?
Ohne Sonnenschutz sollten Sie sich deshalb nur sehr kurz in der Sonne aufhalten. Die Eigenschutzzeit hängt von Ihrem persönlichen Hauttyp ab sowie von der jeweiligen Intensität der UV-Strahlung in Ihrer Region, dem sogenannten UV-Index. Dieser zeigt auf einer Skala von 1 bis 11 tagesaktuell die höchstmögliche erwartete UV-Bestrahlungsstärke an. Ab einem UV-Index-Wert von 3 wird das Auftragen eines Sonnenschutzes empfohlen.
Welchen Lichtschutzfaktor benötige ich für meine Haut?
Eine Sonnencreme verstärkt den Eigenschutz unserer Haut. Der Lichtschutzfaktor (LSF) gibt dabei an, um welchen Faktor diese Eigenschutzzeit verlängert wird.
Es gibt sechs verschiedene Hauttypen:
Hauttyp I- Natürliche Hautfarbe: sehr hell, häufig Sommersprossen
- Eigenschutz: < 10 Minuten
- LSF: mind. 25 und höher
- Natürliche Hautfarbe: hell, häufig Sommersprossen
- Eigenschutz: 10 – 20 Minuten
- LSF: 20 – 25
- Natürliche Hautfarbe: hell bis hellbraun
- Eigenschutz: 20 – 30 Minuten
- LSF: 15 – 20
- Natürliche Hautfarbe: hellbraun, oliv
- Eigenschutz: > 30 Minuten
- LSF: 15
- Natürliche Hautfarbe: dunkelbraun
- Eigenschutz: > 90 Minuten
- LSF: 6 – 10
- Natürliche Hautfarbe: dunkelbraun bis schwarz
- Eigenschutz: > 90 Minuten
- LSF: 6
Der Lichtschutzfaktor definiert, um wieviel länger wir uns in der Sonne aufhalten können, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen. Sie können den Lichtschutzfaktor folgendermaßen berechnen:
Eigenschutz x Lichtschutzfaktor = Minuten, die Sie ungeschützt in der Sonne verbringen können
Allerdings wird empfohlen, die errechnete Zeit nur bis maximal 60 Prozent auszuschöpfen, da wir selten die benötigte Menge an Sonnencreme auftragen.
Beachten Sie:
Der auf Sonnencremes ausgewiesene Lichtschutzfaktor zeigt lediglich den Schutz vor UVB-Strahlen an, die als Verursacher für Sonnenbrand und Hautkrebs gelten. Diese gelangen zwar nur an die obersten Hautschichten, können dort jedoch das Erbgut der Zellen beschädigen. Die UVA-Strahlung dagegen dringt tiefer in die Haut ein. Sie fördert die Bildung von freien Radikalen und führt zu einer vorzeitigen Hautalterung. Ihr Sonnenschutz sollte deshalb unbedingt auch einen Schutz vor UVA-Strahlen bieten.
Wie trage ich den Sonnenschutz richtig auf?
Die Regel „weniger ist mehr“ gilt nicht für den Sonnenschutz. Egal, ob Sie Sonnencreme, eine Lotion, ein Öl oder Gel verwenden – der Sonnenschutz sollte reichlich und dick aufgetragen werden, damit Ihre Haut wirklich geschützt ist. Denn die Schutzwirkung der Sonnencreme nimmt ab, wenn diese in die Haut eingerieben wird. Empfohlen werden zwei Milligramm Sonnenschutz pro Quadratzentimeter Haut. Bei einem Erwachsenen sind das etwa vier gehäufte Esslöffel für den ganzen Körper. Denken Sie beim Eincremen auch an die Ränder am Übergang zur Kleidung sowie an Nacken, unbehaarte Kopfhaut, Ohren, Füße, Unterarme und Lippen.
Da einige Wirkstoffe in Sonnencremes erst nach 20 bis 30 Minuten wirken, sollte der Sonnenschutz rechtzeitig vor dem Aufenthalt im Freien aufgetragen werden. Wenn Sie tägliche Hautpflegeprodukte oder medizinische Hautcremes verwenden, sollten Sie sich damit etwa eine halbe Stunde vor dem Sonnenschutz eincremen, damit diese richtig einziehen können. Bei einem längeren Sonnenbad empfehlen wir, den Sonnenschutz alle zwei Stunden neu aufzutragen.
Muss ich den Sonnenschutz nach dem Schwimmen oder Sport erneuern?
Durch das Wasser, Schweiß oder Sand löst sich ein Teil des Sonnenschutzes. Auch beim Abtrocknen wird die Sonnencreme teilweise wieder entfernt. Nach dem Schwimmen oder Baden sollten Sie sich deshalb erneut eincremen, auch wenn Sie einen wasserfesten Sonnenschutz verwenden. Das gleiche gilt für eine sportliche Betätigung.
Werde ich mit einem hohen Lichtschutzfaktor überhaupt noch braun?
Viele Menschen denken, mit einem hohen Lichtschutzfaktor werde man nicht braun. Das stimmt so allerdings nicht. Ob wir braun werden, hängt alleine von den pigmentbildenden Hautzellen ab. Selbst mit einem sehr hohen Lichtschutzfaktor können wir braun werden. Wir brauchen im Vergleich zu niedrigeren Lichtschutzfaktoren zwar etwas mehr Geduld, dafür hält die Bräune auch nachhaltiger an. Und Sie vermeiden einen Sonnenbrand.
Kann ich meine Sonnencreme vom Vorjahr noch verwenden?
Sie haben in der Badetasche noch eine Sonnencreme vom Vorjahr gefunden? Prüfen Sie, ob auf der Flasche oder Tube ein Verfallsdatum steht. Falls nicht, sollten Sie den Sonnenschutz spätestens nach drei Jahren austauschen.
Sonnencreme, Sonnenlotion oder Co. –
was ist das Beste für meine Haut?
Sonnencreme, Sonnenlotion, Sonnenöl, Sonnenspray … – Sonnenschutz gibt es in den verschiedensten Ausführungen und wir haben beim Kauf die Qual der Wahl. Sie unterscheiden sich vor allem hinsichtlich ihres Wasser- und Fettgehaltes. Welches Produkt für uns das Beste ist, ist sicherlich Geschmacksache, hängt aber auch vom Hauttyp ab.
- Wenn Sie trockene Haut haben, profitieren Sie vor allem von Sonnenschutzcremes und -lotionen, da diese der Haut wertvolle Feuchtigkeit spenden.
- Auch ein Sonnenöl eignet sich gut für trockene Haut. Bei einer fettigen Haut sollten Sie dieses allerdings meiden.
- Ein Sonnenschutzgel ist ideal für Sonnenallergiker und zu Akne und fettiger Haut neigenden Menschen, da es auf Wasserbasis hergestellt wird und keine Fette enthält.
- Sonnenfluids werden gerne in Regionen mit hoher Luftfeuchtigkeit oder bei sportlichen Aktivitäten verwendet, da sie besonders schnell einziehen und nicht kleben.
- Sonnenschutzsprays sind die Wahl für alle, die ein leichtes Auftragen bevorzugen. Sie eignen sich auch gut für die Körperstellen, die schwer erreichbar sind.
- Menschen mit allergischer Haut, Akne, Rosacea oder anderen Hautproblemen sollten Produkte mit Duft- und Konservierungsstoffen unbedingt meiden. Ebenso Produkte, die Öl oder Alkohol enthalten. Hier empfehlen wir unsere speziellen Pflegeserien mit Sonnenschutz für die empfindliche Haut.
Beratung & Sonnenschutz von Eucerin in Ihrer Herz-Apotheke am Siegbogen
In unserer Apotheke sowie in unserem Web-Shop erhalten Sie Sonnenschutzprodukte der Marke Eucerin. Das hochwertige Sonnenschutzsortiment von Eucerin bietet hochwirksamen Sonnenschutz für die ganze Familie und für jeden Hauttyp. Alle Produkte sind klinisch und dermatologisch getestet und sehr gut verträglich, auch bei empfindlicher Haut und spezifischen Hauterkrankungen. Doch nicht nur das. Auch Nachhaltigkeit und Umweltschutz werden bei den Eucerin-Produkten großgeschrieben. So sind alle Sonnenschutzprodukte von Eucerin frei von Octinoxat- und Oxybenzon-UV-Filter, die mit Korallenschäden in Verbindung gebracht werden.
Sie sind auf der Suche nach dem perfekten Sonnenschutz?
Kommen Sie einfach vorbei und lassen Sie sich professionell beraten, welcher Sonnenschutz am besten zu Ihrem Hauttyp passt.
Wenn der Körper überreagiert: Tipps & Tricks für Allergiker
Nach dem eher ungemütlichen Jahresbeginn ist die Vorfreude auf den Frühling bei den meisten von uns groß. Allerdings nicht bei allen: Für die Pollenallergiker beginnt dann die unangenehme Zeit des Jahres. Die Pollen der Frühblüher Hasel, Erle und Birke befinden sich häufig schon im Januar in der Luft. Spätestens mit den steigenden Temperaturen geht es dann so richtig los mit der Heuschnupfensaison. Doch nicht nur Pollen, auch alle anderen Arten von Allergien sorgen bei den Betroffenen zeitweise oder dauerhaft für lästige Beschwerden. Doch wie erkannt man den Unterschied zwischen einer allergischen Reaktion und einem Infekt? Welche Tipps sollte ein Pollenallergiker im Alltag befolgen? Und wie sieht der 4-Stufen-Plan bei allergischen Hautreaktionen aus? Das und einiges mehr erfahren Sie in diesem Artikel.
Was passiert bei einer Allergie in unserem Körper?
Mehr als 30 Millionen Menschen in Deutschland leiden nach Schätzungen von Medizinern unter einer Allergie. Meist ist die allergische Erkrankung für die Betroffenen nicht nur sehr unangenehm und lästig, sie bedeutet auch eine ziemliche Einbuße an Lebensqualität.
Doch was passiert bei einer Allergie überhaupt in unserem Körper? Eine Allergie ist eine immunologisch bedingte Überempfindlichkeitsreaktion unseres Organismus gegenüber körperfremden Stoffen. Das Immunsystem, das normalerweise nur gegen krankmachende Erreger wie Viren und Bakterien vorgeht, schießt sozusagen übers Ziel hinaus und nimmt eigentlich harmlose Reize wie Pflanzenpollen, Hausstaubmilben, Nahrungsbestandteile oder andere Stoffe als Eindringlinge wahr. Es kommt zu einer Abwehrreaktion des Immunsystems.
Allergien können ganz verschiedene Ursachen und Auslöser haben. Genauso vielfältig sind die Beschwerdebilder: tränende und juckende Augen, Niesattacken, Atemnot durch geschwollene Schleimhäute, juckende Ekzeme oder Quaddeln auf der Haut, Magen- und Darmprobleme, Kopfschmerzen oder Kreislaufprobleme, um nur einige zu nennen. Je nach Art der Allergie treten die Symptome sofort oder erst nach Stunden bzw. Tagen auf.
Infekt oder Allergie? So erkennen Sie den Unterschied
Laufende Nase, Niesreiz, Husten, gereizte Schleimhäute – das sind die typischen Anzeichen für einen beginnenden Infekt, wie wir sie alle kennen. Diese Beschwerden können allerdings auch auf eine Allergie hinweisen. Gerade wenn jemand das erste Mal mit einer allergischen Reaktion konfrontiert wird, kann es zunächst schwerfallen, die Symptome richtig einzuordnen. Da sich aus einem verschleppten allergischen Schnupfen im schlimmsten Fall allergisches Asthma entwickeln kann, ist es jedoch wichtig, die Ursache für die Beschwerden frühzeitig zu erkennen und entsprechend zu reagieren.
Mit diesen einfachen Fragen können Sie herausfinden, ob es sich um einen beginnenden Infekt oder eine allergische Reaktion handelt:
- Sind die Beschwerden plötzlich, heftig und ohne Vorwarnung aufgetaucht?
In diesem Fall handelt es sich höchstwahrscheinlich um eine allergische Reaktion. Denn bei einem Schnupfen oder Infekt setzen die typischen Symptome meist schleichend ein. Dazu kommen oft weitere Beschwerden wie Kopf- oder Gliederschmerzen oder eine erhöhte Temperatur. Eine harmlose Erkältung ist in der Regel nach einer, spätestens zwei Wochen wieder abgeklungen. Fieber und Schüttelfrost sind das in der Regel Zeichen für eine beginnende Grippe. - Treten die Beschwerden nur bei bzw. nach bestimmten Situationen oder an bestimmten Orten auf?
Bei einer Pollenallergie verschlimmern sich die Beschwerden meist während oder nach dem Aufenthalt im Freien. Bei einer Hausstaubmilbenallergie sind die Beschwerden in der Regel morgens am Schlimmsten, da wir im Schlaf die meisten Allergene abbekommen. Auch alle anderen Allergien treten situativ auf, nämlich dann, wenn es zu einem Kontakt mit dem Allergen gekommen ist. Die Symptome eines Infektes sind dagegen weder von einer bestimmten Situation, der Tageszeit, noch vom Aufenthaltsort oder Wetter abhängig. - Sind die Beschwerden jahreszeitenabhängig?
Auch wenn sich die Beschwerden jedes Jahr zu einer bestimmten Jahreszeit zeigen oder verschlimmern, ist dies ein Zeichen für eine Allergie. - Wie sieht das Nasensekret aus?
Bei einer allergischen Reaktion ist das Nasensekret normalerweise klar und wässrig. Bei einem Infekt dagegen ist die Nase häufig verstopft und das Sekret zähflüssig, gelb oder gelbgrünlich. - Gibt es weitere Symptome
Wenn es in den Augen, Ohren und im Rachen juckt und Sie anfallsartige Niesanfälle oder gerötete Augen haben, weist dies eher auf eine Allergie hin.
Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, raten wir Ihnen, in Ihrer Arztpraxis einen Allergietest zu machen.
Wenn die Pollen fliegen: Alltagstipps für Pollenallergiker
Die medikamentöse Behandlung der Beschwerden verschafft bei einer Pollenallergie meist nur kurzfristig Erleichterung. Eine ursächliche Behandlung braucht Zeit und Geduld. Sie können aber versuchen, durch ein paar einfache Alltagstipps die Belastung mit den Pollen zumindest zu verringern:
- Beachten Sie die Pollenflugvorhersage und berücksichtigen Sie diese bei Ausflügen oder längeren Aufenthalten im Freien.
- Waschen Sie abends Ihre Haare oder bürsten Sie diese zumindest kräftig aus.
- Meiden Sie zusätzlich allergieverstärkende Einflussfaktoren wie z. B. Zigarettenrauch, Ozon oder gechlortes Wasser. Auch ein hoher Stresslevel oder körperliche Anstrengung können die Reaktionsschwelle herabsetzen.
- Vermeiden Sie Teppiche, in denen sich Hausstaubmilben, Pollen, Tierhaare und andere Allergene festsetzen können. Steigen Sie stattdessen auf Laminat, Parkett oder Fliesen um.
- Pollen bleiben gerne an der Kleidung haften. Legen Sie tagsüber getragene Kleidung nicht im Schlafzimmer ab. Und auch wenn es praktisch ist – trocknen Sie Ihre Wäsche nicht im Freien.
- Lüften Sie am frühen Morgen, am späten Abend oder wenn es geregnet hat. Das reduziert die Gefahr, dass Pollen in Ihre Räume gelangen. Halten Sie ansonsten die Fenster möglichst geschlossen, zumindest in der Heuschnupfenzeit.
- Setzen Sie einen Pollenfilter in der Lüftung Ihres Autos ein.
- Eine Nasendusche kann helfen, Pollen und andere Allergene von der Nasenschleimhaut zu entfernen.
- Trinken Sie ausreichend, damit Ihre Schleimhäute nicht austrocknen. Denn dann verlieren sie ihre Schutzfunktion. Wir empfehlen gutes Wasser, ungesüßte Früchte- oder Kräutertees sowie verdünnte Fruchtsäfte.
Magen-Darm-Beschwerden: Unverträglichkeit oder Lebensmittelallergie?
Blähungen, Durchfall, Bauchschmerzen, Kreislaufbeschwerden, gereizte Schleimhäute – auch unser Magen-Darm-Trakt kann auf bestimmte Nahrungsbestandteile allergisch reagieren. Experten unterscheiden hier zwischen einer Unverträglichkeit und einer allergischen Reaktion. Denn auch wenn die Beschwerden ähnlich sind, unterscheiden sich beide doch grundlegend voneinander.
Bei einer Nahrungsmittelunverträglichkeit ist der Organismus nicht in der Lage, bestimmte Nahrungsmittel oder deren Bestandteile zu verdauen. Der Stoffwechsel reagiert bei Aufnahme der Nahrung mit unterschiedlichen und meist vielfältigen Symptomen.
Bei einer Lebensmittelallergie hingegen sieht das köpereigene Immunsystem bestimmte Bestandteile von Lebensmitteln als „Feind“. Unabhängig von der Dosis, reagiert er mit einer allergischen Reaktion. Diese macht sich meist durch Magen-Darm-Beschwerden bemerkbar, kann sich aber auch durch Symptome auf der Haut oder Kribbeln und Kratzen im Rachen und gereizte Schleimhäute äußern.
Wenn die Haut sich wehrt: Der 4-Stufen-Plan
Auch Hautreizungen und juckende Ekzeme oder Quaddeln können die Folge einer allergischen Reaktion sein. Wir stellen in unserem Apothekenalltag immer wieder fest, dass viele Kunden bei plötzlich auftretenden Hautproblemen in der Not zur Cortisonsalbe in der Hausapotheke greifen, in der Hoffnung die Beschwerden damit schnell zu lindern. Doch Cortison ist bei einer allergischen Hautreaktion nicht immer die erste Wahl, zumal es jede Menge Nebenwirkungen hat. Wir haben gute Erfahrungen damit gemacht, erst einmal mit sanfteren Mitteln zu behandeln, bevor die chemische Keule herausgeholt wird. Wir empfehlen Ihnen folgenden „Stufenplan“.
- Beachten Sie die Pollenflugvorhersage und berücksichtigen Sie diese bei Ausflügen oder längeren Aufenthalten im Freien.
- Sollte keine Besserung eintreten, gönnen Sie der überreizten und gestressten Haut eine Extraportion zusätzliche Pflege. Die Pflegeserie AtopiControl von Eucerin stärkt die natürlichen Abwehrkräfte der Haut. Gleichzeitig wird das Eindringen von Pollen durch die Haut um 96 % gemindert. Eucerin Duschgel und Waschlotion der Serie p5 befreien die Haut von Pollen und Allergenen und bewahren die hauteigenen Abwehrkräfte.
- Im nächsten Schritt können Sie es mit FeniHydrocort von Fenistil probieren. Die hydrocortisonhaltige Creme lindert den Juckreiz und reduziert Schwellungen und Rötungen. Sie ist frei von Alkohol, Duftstoffe und Parabenen.
- Sollten sich bei Ihren Hautproblemen bis jetzt keine Besserung eingestellt haben, suchen Sie bitte Ihren Arzt auf.
Antiallergika in Ihrer Herz-Apotheke am Siegbogen:
Wir führen in unserer Herz-Apotheke vor Ort sowie in unserem Webshop nicht nur zahlreiche Antiallergika,
sondern auch die Pflegeserien von Eucerin. Kommen Sie einfach vorbei – wir beraten Sie gerne!
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Ein Blick hinter die Kulissen Ihrer Herz-Apotheke am Siegbogen
Haben Sie sich schon einmal gefragt, was hinter den Kulissen einer Apotheke passiert? Den meisten ist nicht bewusst, dass eine Apotheke weit mehr ausmacht als Beratung und Handverkauf. Das ist natürlich auch bei uns so. Egal, ob im Labor, im Backoffice, im Lager oder bei unseren Herzboten – die reibungslose und schnelle Versorgung unserer Kund:innen mit Medikamenten steht dabei immer im Mittelpunkt unserer täglichen Arbeit.
Dank unseres Kommissionierers, der die Arzneimittel automatisch ausgibt, haben wir ein immer gut sortiertes Warenlager und mehr Zeit für Sie als Kund:in. Unser spezieller Apotheken-Kühlschrank garantiert die fachgerechte Lagerung von kühlkettenpflichtigen Arzneimitteln wie Asthmasprays, Augentropfen gegen Glaukom oder Medikamenten für Diabetes- oder Hämophilie-Patient:innen. Natürlich erfolgt auch die Auslieferung dieser sensiblen Präparate durch unsere Herzkurier-Fahrer unter strenger Einhaltung der Kühlkette. Die Koordination des Herzkuriers und die Planung der Routen geschieht in unserem Backoffice.
Sie möchten uns gerne kennenlernen?
Wir bieten Ihnen ein breites Spektrum an Gesundheitsleistungen und Services, vom kostenlosen Lieferservice bis zu unseren Kundenreisen. Denn: Wir sind mehr als „nur“ Apotheke. Wir verstehen uns als Ihr Gesundheitspartner in Siegen und im Siegerland. Besuchen Sie uns doch einfach vor Ort – wir sind gerne für Sie da!
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So beugen Sie einem Vitamin-D-Mangel im Winter vor
Vitamin D spielt eine wichtige Rolle für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Doch besonders im Winter leidet ein Großteil der Deutschen unter einem Vitamin-D-Mangel. Denn nur bei genug Sonnenlicht auf der Haut kann unser Körper das Vitamin selbst ausreichend bilden. Und Sonne ist in unseren Breitengraden in den Wintermonaten meist Mangelware. Müdigkeit, Konzentrations- und Schlafstörungen, erhöhte Infektanfälligkeit bis hin zu schwerwiegenden Krankheiten können die Folge sein. Wir erklären Ihnen, warum Vitamin D so wichtig für unseren Körper ist und wie Sie einem Mangel vorbeugen können.
Vitamin D, das Sonnenvitamin
Vitamin D nimmt unter den Vitaminen eine Sonderstellung ein. Genaugenommen ist es gar kein Vitamin, sondern ein Hormon bzw. eine Hormonvorstufe. Denn im Gegensatz zu allen anderen Vitaminen kann unser Körper Vitamin D selbst produzieren.
Bei ausreichender UV-B-Strahlung kann unser Körper 80 bis 90 Prozent des Vitamin-D-Bedarfs selbständig in der Haut bilden. Allerding schwankt dies von Mensch zu Mensch und ist von Faktoren wie der Tages- und Jahreszeit, dem Breitengrad, dem Hauttyp und der Bekleidung abhängig. Um unseren Bedarf wirklich zu decken, müssten wir uns von März bis Oktober 5 bis 25 Minuten pro Tag mit unbedecktem Gesicht, Händen und größeren Teilen von Armen und Beinen sowie ohne Sonnenschutz der Sonne aussetzen. In der dunklen Winterzeit ist die Sonnenstrahlung bei uns zu schwach für eine ausreichende Vitamin-D-Produktion in der Haut. Der Körper kann dann auf das im Muskel- und Fettgewebe gespeicherte Vitamin D zurückgreifen. Wurde im Sommer nicht ausreichend Vitamin D gebildet, kommt es in unseren Breitengraden in den sonnenarmen Wintermonaten bei vielen Menschen zu einem Vitamin-D-Mangel.
Die Ernährung spielt für unsere Vitamin-D-Versorgung mit einem geschätzten Anteil von 10 bis 20 Prozent eine eher untergeordnete Rolle. Ein Grund: Es gibt nur sehr wenige Lebensmittel, die nennenswerte Mengen an Vitamin D enthalten, z. B. fetter Seefisch, bestimmte Innereien, Eier oder Speisepilze. Ein Defizit durch mangelnde Sonnenbestrahlung lässt sich somit selbst bei einer gesunden und ausgewogenen Ernährung kaum über die Nahrung ausgleichen.
Aufgaben von Vitamin D im Körper
Vitamin D ist in unserem Körper an vielen lebenswichtigen Prozessen maßgeblich beteiligt. Ein ausreichender Vitamin-D-Spiegel ist daher essentiell für unsere Gesundheit.
Die bekannteste Aufgabe von Vitamin D ist sicherlich die Mineralisierung unserer Knochen und Zähne. Es steuert die Aufnahme von Kalzium und Phosphat aus dem Darm und deren Einlagerung in die Knochen und Zähne.
Auch für unseres Immunsystems spielt Vitamin D eine entscheidende Rolle. Es fördert sowohl die Abwehr von Krankheitserregern, als auch die Hemmung überschießender Immunreaktionen. Außerdem trägt Vitamin D zum Erhalt einer normalen Muskelfunktion bei. Daneben ist Vitamin D an vielen weiteren Stoffwechselvorgängen im Körper beteiligt, z. B. bei der Bildung von Proteinen oder der Steuerung einer Vielzahl von Genen.
Wie macht sich ein Mangel an Vitamin D bemerkbar?
Kein Wunder also, dass ein Vitamin-D-Mangel weitreichende Folgen für unseren Körper haben kann. Die Symptome und Auswirkungen eines Vitamin-D-Mangels können dabei vielfältig sein:
- Müdigkeit und Abgeschlagenheit
- Konzentrations- und Schlafstörungen
- Haarausfall
- Muskelschwäche und -krämpfe
- Erhöhte Infektanfälligkeit
- Allergien
- Krankheiten an Knochen und Bewegungsapparat wie Osteomalazie, Osteoporose
Neuere Studien vermuten außerdem den Zusammenhang eines niedrigen Vitamin-D-Spiegels mit zahlreichen ernsthaften Krankheiten wie Depressionen, Autoimmunerkrankungen, Herz-Kreislauferkrankungen sowie Stoffwechselkrankheiten.
Personen mit einem erhöhten Vitamin-D-Bedarf
Unabhängig von der Jahreszeit haben manche Menschen ein besonderes Risiko für einen Vitamin-D-Mangel:
- Chronisch Kranke, nicht mobile oder pflegebedürftige Menschen, die sich selten oder gar nicht im Freien aufhalten.
- Ältere Menschen
- Säuglinge
- Menschen mit chronischen Darm-, Leber- oder Nierenerkrankungen
- Kinder und Jugendliche in der Wachstumsphase
- Schwangere und Stillende
- Raucher
- Einnahme bestimmter Medikamente, die in den Vitamin-D-Stoffwechsel eingreifen (z. B. Zytostatika oder Antiepileptika)
So beugen Sie einem Vitamin-D-Mangel vor
Experten raten vor allem in den Wintermonaten neben einer gesunden Ernährung und ausreichend Sonnenstunden die Einnahme natürlicher Vitamin-D-Präparate.
Außerdem sollten Sie bei der Einnahme von Vitamin D gleichzeitig auf eine ausreichende Versorgung mit dem eher unbekannten Vitamin K achten. Vitamin K leitet mögliche Kalziumüberschüsse vom Blut in die Knochen und gewährleistet so, dass sich das Kalzium nicht im Gewebe, in den Blutgefäßen oder in Form von Nierensteinen ablagert.
Wir raten Ihnen, alle sechs Monate Ihren Vitamin-D-Spiegel zu überprüfen. Entsprechende Schnelltests bekommen Sie bei uns in der Apotheke.
DR. THEISS Vitamin D3 Direkt-Spray in Ihrer Herz-Apotheke am Siegbogen
Wir empfehlen Ihnen das Direkt-Spray von DR. THEISS. Das Spray mit leckerem Zitronen-Orangen- Minzgeschmack vereint hochwertiges Vitamin D3, Vitamin K2 und Sonnenblumenöl in einem Präparat. Es ist dank praktischem Sprühknopf leicht zu dosieren, frei von Alkohol und 100 % vegan. Sie erhalten das Spray über unseren Web-Shop oder bei uns in der Apotheke.
Bei Fragen zur Einnahme und Dosierung, zu weiteren Vitamin-D-Präparaten sowie allgemein zum Thema Vitamin-D-Versorgung beraten wir Sie gerne vor Ort.
Mit Neurodermitis, Rosacea & Co. gut durch den Winter
Kälte, eisiger Wind, trockene Heizungsluft – gerade für empfindliche Haut ist der Winter eine große Herausforderung. Die extremen Temperaturen und der ständige Wechsel zwischen kalter Außenluft und beheizten Räumen bedeutet für die Haut massiven Stress. Menschen mit Neurodermitis, Rosacea oder anderen Hautproblemen leiden deshalb in der kalten Jahreszeit besonders unter verstärkten Symptomen wie Trockenheit, Juckreiz oder Brennen. Das kann eine ziemliche Belastung für Körper und Seele sein. Wir verraten Ihnen wertvolle Tipps, wie Sie auch mit empfindlicher Haut gut durch den Winter kommen.
Warum ist die kalte Jahreszeit für unsere Haut so belastend?
Der häufige Wechsel zwischen eisiger Kälte und trockener Heizungsluft entzieht der Haut Feuchtigkeit und trocknet sie aus. Die Folge ist eine brüchige und durchlässigere Hautbarriere. Kommt es zu Temperaturen unter 8 Grad, fahren unsere Talgdrüsen die Produktion der Fette (Lipide) stark herunter. Die Lipide sind ein wichtiger Bestandteil der natürlichen Schutzschicht unserer Haut. Werden diese nicht mehr ausreichend produziert, verdunstet das Wasser auf der Hautoberfläche schneller und es kommt zusätzlich zu einem Feuchtigkeitsmangel.
Bei eisigen Temperaturen wird unsere Haut außerdem weniger durchblutet. Die Blutgefäße verengen sich bei Kälte, die gedrosselte Blutzufuhr verhindert eine ausreichende Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen. Durch die geringe Stoffwechselaktivität wird die Hautschutzbarriere geschwächt, wodurch noch mehr Feuchtigkeit verloren geht. Die sowieso schon gereizte Haut wird somit immer empfindlicher und reagiert extrem sensibel auf alle Außenreize. Auch Pusteln, Hautunreinheiten oder das sogenannte Winterekzem können dadurch begünstigt werden.
So schützen Sie Ihre empfindliche Haut im Winter vor zusätzlichem Stress
Gerade im Winter sollten Menschen mit empfindlicher Haut und Hautproblemen wie Neurodermitis oder Rosacea deshalb zusätzliche Stressfaktoren für die Haut unbedingt meiden. Wir haben die wichtigsten Tipps zusammengestellt, worauf Sie besonders achten sollten.
- Duschen Sie nicht zu heiß und zu lange
Auch wenn eine heiße Dusche gerade im Winter verlockend ist – gewöhnen Sie sich an, mit kaltem oder lauwarmem Wasser zu duschen. Denn das heiße Wasser schadet der schützenden Lipidschicht unserer Haut. Juckreiz und Irritationen sind dann vorprogrammiert. Auch ein Bad sollte nicht zu heiß sein und nicht länger als 10 Minuten dauern. Verwenden Sie auf Ihr Hautbild abgestimmte sanft reinigende, beruhigende Pflegeprodukte ohne Duftstoffe oder andere chemische Zusatzstoffe. - Sorgen Sie für ein gutes Raumklima
Überheizen Sie Ihre Räume nicht und lüften Sie mindestens einmal pro Stunde für ein paar Minuten bei weit geöffnetem Fenster. Denn trocknete Heizungsluft ist Gift für Ihre sowieso schon strapazierte Haut. Optimal ist eine Raumtemperatur bis 20 Grad, nachts sollte die Temperatur bei 18 Grad liegen. Stellen Sie außerdem einige Wasserbehälter auf oder neben die Heizung. Durch das langsame Verdunsten des Wassers steigt die Luftfeuchtigkeit im Haus. Schöne Alternativen sind Grünpflanzen wie Zimmerlinden, die viel Feuchtigkeit abgeben. Ein Hygrometer hilft Ihnen, die Temperatur und Luftfeuchtigkeit in den Innenräumen optimal zu steuern. - Denken Sie auch im Winter an Sonnenschutz
Ob zuhause oder im Winterurlaub: Auch in der kalten Jahreszeit ist ein guter Sonnenschutz wichtig, denn die Haut ist nicht an die Sonne gewöhnt und verfügt über wenig Eigenschutz. Außerdem verstärken die Reflexion der Sonne im Schnee und die Kälte die hautschädigenden Effekte der UV-Strahlen. Spezielle Sonnencremes für empfindliche Haut vereinen Schutz vor Sonne und wertvolle Pflege für die Haut. - Tragen Sie hautfreundliche Kleidung & „Zwiebellook“
Empfindliche Haut liebt frische Luft. Tragen Sie deshalb möglichst atmungsaktive Kleidung. Ideal sind Materialien wie Baumwolle, Fleece, Flanell, Seide, Leinen oder Mikrofaser, die angenehm und weich auf der Haut liegen. Wolle, andere raue Stoffe und nicht atmungsaktive Kunstfasern wie Nylon oder Polyester können die Haut zusätzlich reizen. Bewährt hat sich auch der sogenannte „Zwiebellook“. Diesen können Sie bei Bedarf schnell und einfach um eine oder mehrere Schichten reduzieren. So vermeiden Sie starkes Schwitzen unter der Kleidung, was die Haut ebenfalls unnötig reizt. Verzichten Sie außerdem auf unangenehm am Gesicht reibende Kleidung wie kratzende Schals, Rollkragenpullover oder Mützen. - Trinken Sie ausreichend
Unsere Haut wird auch von Innen mit Feuchtigkeit versorgt. Deshalb ist es auch im Winter wichtig, dass wir eine ausreichende Menge Flüssigkeit zu uns nehmen. Die beste Wahl sind gutes Wasser oder ungesüßte Kräutertees. - Achten Sie auf einen gesunden Lebensstil
Gerade bei Problemen mit der Haut sollten Sie nicht nur im Winter darauf achten, dass Sie ausreichend Nährstoffe zu sich nehmen. Wir empfehlen eine gesunde, ausgewogene und ballaststoffreiche Ernährung mit viel frischem und unbehandeltem Obst und Gemüse – am besten aus der Region und in Bio-Qualität. Verzichten Sie außerdem möglichst auf Zucker, Alkohol und Nikotin und bewegen Sie sich regelmäßig an der frischen Luft. - Vermeiden Sie Stress
Stress kann die Symptome vieler Hauterkrankungen verstärken. Lernen Sie, zur Ruhe zu kommen und zu entspannen. Entspannungstherapien, Massagen und Yoga können hier eine gute Unterstützung sein. - Regelmäßige Pflege Ihrer Haut
Gönnen Sie Ihrer strapazierten Haut regelmäßig morgens und abends eine gute Portion Pflege. Bei Hautproblemen empfehlen wir ein intensives und zugleich schonendes Pflegeprogramm, das individuell auf Ihre Haut abgestimmt ist.
Beratung & Produkte in Ihrer Herz-Apotheke am Siegbogen:
Sie leiden auch unter Hautproblemen wie Neurodermitis oder Rosacea und sind auf der Suche nach einer hochwertigen Pflege für den Winter? Unser Team und speziell unsere Mitarbeiterin Irina Bleyle kennen die besonderen Aspekte der Dermokosmetik und stehen Ihnen gerne beratend zur Seite.
In unserer Apotheke sowie in unserem Web-Shop erhalten Sie die Produktlinie AtopiControl von Eucerin®, die speziell für sehr trockene Haut und Neurodermitis entwickelt wurde. Wir führen außerdem ein breites Sortiment an hochwertigen medizinischen Pflegeprodukten der Marken CeraVe, Dermasence, Dr. Theiss und La Roche-Posay.
Sprechen Sie uns an und lassen Sie sich professionell beraten.
